Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.01.2015

16:00 Uhr

Devisen

Euro muss weiter nachgeben

Im Vergleich zum Dollar verliert der Euro immer mehr an Boden. Die europäische Gemeinschaftswährung sieht sich einem immer festeren Dollar gegenüber. Am Mittag gab es US-Arbeitsmarktdaten.

Der Euro ist unter Druck geraten. ap

Der Euro ist unter Druck geraten.

FrankfurtDer Euro hat am Freitag im späten Handel bei 1,1780 wenig verändert tendiert. Auf Wochensicht bewegt sich die Gemeinschaftswährung gegenüber den 16 weltweit meistgehandelten Devisen auf Verluste zu. Zum Dollar bahnen sich für den Euro auf Wochensicht die vierte Woche hintereinander Kursverluste an.

Die US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag sorgten nur kurzfristig für Ausschläge beim Euro-Dollar. “Der Trend für einen festeren Dollar ist immer noch intakt”, sagte Kazuo Shirai, Händler bei MUFG Union Bank NA in Los Angeles. Der Euro werde bis in die zweite Januarhälfte schwächer tendieren, bis man in Bezug auf Griechenland etwas klarer sehe.

Der Yen war bei 119,35 zum Dollar 0,3 Prozent im Plus. Zum Euro rückte der Yen um 0,4 Prozent vor und notierte bei 140,64 Yen je Euro. Der Trend beim Dollar-Yen sehe negativer aus, sagte Karen Jones, technische Analystin bei der Commerzbank AG in London, am Donnerstag. Ein Anstieg auf bis zu 111,40 Yen je Dollar sei möglich, nachdem eine sechs Monate dauernde Abwärtsbewegung im Januar zum Stillstand gekommen sei. Der Franken machte zum Euro bei 1,2009 einen Schritt zur Seite. Zum Dollar verlor der Franken 0,1 Prozent und notierte bei 1,019 Franken je Dollar.


Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Hans Schwab

09.01.2015, 08:50 Uhr

Sehr gute Forex Website http://growthaces.com. Meine Handel hat sich deutlich verbessert.

Account gelöscht!

09.01.2015, 15:00 Uhr

Diese Wette wird schwer daneben gehen.

Erstens kann die EZB am 22.1. nicht entscheiden, weil die Griechen kúrz danach wählen müssen.

Zweitens wird die EZB (etwa wegen Uneinigkeit bei der Verteilung der Risiken resp. Kosten) auch danach keine Ankaufentscheidung fällen, denn es ist ihr immer noch strikt verboten. Das BVerfG steht mit der Aussage dazu, die eindeutig die Bundesregierung in ihrer Reaktion bindet.

So käme aus verschiedenen Gründen nun der Grexit äußerst passend. EZB sowie Bundesregierung würden jeweils schwerer Entscheidung enthoben - sehr praktisch und völlig "schuldlos".

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×