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06.01.2015

08:32 Uhr

Devisen

Euro notiert nach Kursabsturz stabiler

Nach rasanter Talfahrt kann der Euro sich am Dienstag etwas erholen und stabilisiert sich. Lediglich eine Verschnaufspause, sind sich die Analysten sicher: Schon bald dürfte es wieder abwärts gehen.

Die Finanzspritzen der EZB haben dem Euro zugesetzt. dpa

Die Finanzspritzen der EZB haben dem Euro zugesetzt.

FrankfurtDer Euro hat sich am Dienstag etwas von seinem jüngsten Kursrutsch erholt. Die Gemeinschaftswährung notierte in der Spitze bei 1,1968 Dollar nach 1,1931 Dollar im New Yorker Schlussgeschäft vom Montag. Auf der Handelsplattform EBS war der Euro zum Wochenauftakt zeitweise auf ein Neun-Jahres-Tief von 1,18605 Dollar gefallen.

Die Aussicht auf weitere Geldspritzen der EZB und Sorgen um einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone hatten der Gemeinschaftswährung zugesetzt. Analysten gehen aber nicht davon aus, dass die Erholungsbewegung beim Euro von Dauer sein dürfte: Die Marktteilnehmer setzten immer stärker darauf, dass die EZB auf ihrer nächsten Sitzung am 22. Januar Staatsanleihenkäufe verkünden werde, hieß es in einem Kommentar der Citi.

Der Euro im Vergleich zu anderen Währungen 2014

Dollar

-11,47 Prozent

Der Euro hat gegenüber dem Dollar deutlich an Boden verloren. Die Wirtschaft der USA brummt und hängt die Konjunktur der Euro-Zone deutlich ab.

Yen

+ 1,26 Prozent

Gegenüber dem Yen hat der Euro zugelegt. Die Bank of Japan flutet den Markt derzeit mit Geld, um die eigene Währung zu schwächen und die Wirtschaft anzukurbeln.

Pfund

- 5,77 Prozent

Brasilianischer Real

- 0,09 Prozent

Australischer Dollar

- 3,44 Prozent

Kanadischer Dollar

- 3,33 Prozent

Norwegische Krone

+ 8,94 Prozent

Schwedische Krone

+ 7,18 Prozent

Schweizer Franken

- 1,95 Prozent

Türkische Lira

- 4,2 Prozent

Rubel

+ 49,47 Prozent

Quelle: Bloomberg

Daher dürfte es mit dem Euro in diesem Monat auch weiter bergab gehen.

Von

rtr

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