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02.02.2016

18:11 Uhr

Devisen

Euro rückt zu Dollar und Franken vor

An den Devisenmärkten steht das britische Pfund unter Druck. Die europäische Gemeinschaftswährung kann indes sowohl gegenüber dem Dollar als auch dem Schweizer Franken zulegen.

Der Kurs des Euro steigt am Dienstag leicht. dpa

Dollar und Euro

Der Kurs des Euro steigt am Dienstag leicht.

Frankfurt am MainDer Euro hat am Dienstag an den Devisenmärkten zugelegt. Am Nachmittag war der Euro gegenüber 15 der 16 meistgehandelten Devisen weltweit im Plus. Zum Dollar rückte der Euro 0,1 Prozent vor und notierte zuletzt bei 1,0900 Dollar je Euro. Im Tageshoch hatte der Euro zum Dollar bis auf 1,0940 Dollar je Euro aufgewertet. Zum Franken verteuerte sich der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1117 Franken je Euro. Lediglich zum Yen handelte die Gemeinschaftswährung bei 131,09 Yen je Euro um 0,5 Prozent leichter.

Im Euroraum ist die Arbeitslosenquote im Dezember auf ein Fünf-Jahres-Tief von 10,4 Prozent gesunken, belegten am Dienstag veröffentlichte Daten von Eurostat. In Deutschland erreichte die Arbeitslosenquote im Januar ein Rekordtief von 6,2 Prozent, ging aus ebenfalls am Dienstag publizierten Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Das britische Pfund war an den Devisenmärkten unter Druck. Marktteilnehmer warten auf die Leitzinsentscheidung und Lagebeurteilung der Bank of England am Donnerstag. "Der Super- Donnerstag steht an, der Markt kann nicht ausschließen, dass sie auf ihrem lockeren Pfad einen Schritt weitergehen", sagte Neil Jones, Leiter Hedge Fund Sales bei Mizuho Bank in London. Zum Euro verlor das Pfund 0,5 Prozent, erstmals nach drei Tagen mit fester Tendenz in Folge. Zum Dollar rutschte der Pfund 0,4 Prozent ab.

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