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25.07.2013

13:51 Uhr

Devisen

Euro schwankt zwischen Gewinnen und Verlusten

Die neuen Zahlen des Ifo-Geschäftsklimaindex' verhelfen dem Euro zwischenzeitlich zu einem Hoch. Der Index ist bereits zum dritten Mal in Folge gestiegen – das macht Hoffnung auf mehr.

Der Euro steigt im Vergleich zum Dollar deutlich. dpa

Der Euro steigt im Vergleich zum Dollar deutlich.

Der Euro hat am Donnerstag zwischen Gewinnen und Verlusten geschwankt. Zuletzt war die Gemeinschaftswährung mit 1,3199 Dollar relativ unverändert. Sein vorläufiges Tageshoch bei 1,3237 Dollar erreichte der Euro, nachdem sich das deutsche Ifo-Geschäftsklima im Juli stärker als erwartet aufgehellt hatte.

Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen hellte sich im Juli etwas stärker auf als erwartet. Der Geschäftsklimaindex stieg von 105,9 im Juni auf 106,2, wie das Ifo-Institut am Vormittag mitteilte. Von Bloomberg befragte Ökonomen hatten einen Stand von 106,1 prognostiziert.

„Der nunmehr dritte Anstieg in Folge verstärkt die Hoffnung auf eine konjunkturelle Belebung in den nächsten Monaten”, schrieb Analystin Viola Julien von der Helaba in Frankfurt nach Veröffentlichung der Daten. Am Vortag hatten bereits besser als erwartet ausgefallene Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und den Euroraum zu einem zunehmenden Konjunkturoptimismus geführt.

Der Blick der Anleger richtet sich nun auf Konjunkturdaten aus den USA, darunter die anstehenden Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und den Auftragseingang für langlebige Güter. Sie versprechen sich Hinweise auf den Kurs der US-Notenbank.

Kommentare (1)

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Aktivposten

25.07.2013, 13:54 Uhr

Es fragt sich nur, worauf die Befragten ihren Optimismus gründen? Bei den in den letzten Monaten berichteten Unternehmenspleiten und Massenentlassungen, der anhaltenden Kurzarbeit und den sinkenden Reallöhnen und -renten dürfte die Kaufkraft der Massen nicht geeignet sein, Optimismus auszulösen.
Die Lieferung ins EU-Ausland gegen uneinlösbare Target-Versprechen kann es nicht sein, die Ankündigung der Schuldenunion nach der BTW dürfte auch nicht für Bilanzsprünge sorgen.
Nachrichten, die den Optimismus fördern könnten (z.B. der Rücktritt der Kanzlerin, der Austritt Deutschlands aus der Eurozone oder die Auflösung von Troika, ESM und EFSF) sind mir in den letzten Wochen nicht untergekommen.

Also entweder kognitive Dissonanzen - oder es ist etwas im Busch, wovon Otto-Normalbürger erst erfährt, wenn er es nicht mehr verhindern kann.

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