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27.01.2015

08:48 Uhr

Devisen

Euro stabilisiert sich

Der Euro bleibt trotz des hohen Wahlsiegs der reformkritischen Syriza-Partei in Griechenland stabil. Die Gemeinschaftswährung kostete am Dienstag etwas weniger als am Vorabend.

Der Euro hat sich am Dienstag über der Marke von 1,12 US-Dollar gehalten. dpa

Der Euro hat sich am Dienstag über der Marke von 1,12 US-Dollar gehalten.

FrankfurtDer Euro hat sich am Dienstag in einem zunächst ruhigen Umfeld über der Marke von 1,12 US-Dollar gehalten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1235 Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend.

Ein Dollar war 0,8901 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,1244 Dollar festgelegt.

Trotz des hohen Siegs der reformkritischen Syriza-Partei bei den griechischen Parlamentswahlen konnte der Euro seither zulegen. Das sei angesichts der Entschlossenheit, mit der die Gegner der Sparpolitik ans Werk gingen, überraschend, kommentierten Experten der Helaba.

Nach wie vor gehen die meisten Fachleute davon aus, dass sich Athen und seine Geldgeber letztlich auf einen Kompromiss einigen werden, der Griechenland in der Euro-Zone und der EU hält.

Unter stärkerem Druck steht der russische Rubel. Neben der abermaligen Verschärfung der Ukraine-Krise wird die russische Währung von einer Bonitätsabstufung belastet. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hatte dem Land am Montagabend seinen Investmentstatus entzogen, der für Anleger prinzipiell geeignete Anlagen kennzeichnet.

Nach starken Verlusten am Montag konnte sich der Rubel am Dienstag etwas fangen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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27.01.2015, 09:33 Uhr

Bisher sind die Wahlsieger in Athen nicht mehr und auch nicht weniger reformfähig als die alten Garden, die das Land mit Duldung Brüssels über Jahrzehnte geplündert haben. Also bitte liebes HB nicht so voreingenommen, wir wollen doch bitte neutral bleiben bis wir sehen wie sich die neue Regierung tatsächlich anstellt.

Im übrigen wartet die nächst größere Zeitbombe doch wohl eher in Spanien, mit ähnlich mässiger Entwicklung, einem politischen Umbruch zu ähnlichen Kräften wie in Griechenland und vor allem mit dem mehrfachen Potenzial die EUR-Zone komplett zu atomisieren im Vgl. zum kleinen Griechenland.

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