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12.01.2011

08:22 Uhr

Devisen

Euro steigt über 1,30 Dollar

Der Euro hat sich am Mittwoch nach einer wichtigen Anleihenemission in Portugal erholt. Die Gemeinschaftswährung stieg über die psychologisch wichtige Marke von 1,30 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent mehr als am Vorabend. Der Befreiungsschlag am Devisenmarkt bleibt aber aus.

HB FRANKFURT. Beruhigung am Devisenmarkt: Der Euro ist mit guten Nachrichten aus Portugal im Rücken wieder über die psychologisch wichtige Marke von 1,30 Dollar gestiegen. Das hochverschuldete Land hatte sich am Mittwochmittag erfolgreich frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt. Die Emission war wegen der wieder aufgeflammten Schuldenkrise am Markt mit großer Spannung erwartet worden. Am späten Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3037 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,2973 (Dienstag: 1,2948) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7708 (0,7723) Euro wert.

"Der Euro hat sich stabilisiert. Der Befreiungsschlag ist aber noch nicht gelungen", sagte Devisenexperte Eugen Keller vom Bankhaus Metzler. Der Euro dürfte auch in den kommenden Monaten im Fokus der Märkte bleiben, die einseitige Konzentration auf die Euro- Schuldenkrise dürfte sich fortsetzen. Noch seien zu viele Fragen offen. Dies gelte insbesondere für die Zeit nach 2013, wenn der bisherige Rettungsschirm auslaufe.

Unterstützung erhalte der Euro derzeit von vielen Überschussländern der Welt. Zuletzt hatten China und Japan ihre Unterstützung durch Anleihenkäufe signalisiert. Auch in der Eurozone scheine der politische Willen "bedingungslos", sagte Keller. So wird Deutschland nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) alles Notwendige für einen stabilen Euro unternehmen. Unterdessen mehren sich die Stimmen für eine Ausweitung des Rettungsschirms. Auch EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso fordert nun eine Aufstockung.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83155 (0,83190) britische Pfund, 108,17 (107,61) japanische Yen und 1,2622 (1,2538) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1378,75 (1374,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 33 610,00 (33 760,00) Euro.

Kommentare (1)

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Euro Zerfall

12.01.2011, 17:50 Uhr

Swiss Franc gegen andere Währungen 2010. Der Euro ist das Schlusslicht. Der DAX ist %15 gestiegen der SMi hat sich nicht vom Fleck gerührt. So ein Zufall...Der Wind vom Aufschwung kommt eher von der brise die mal im Gesicht spürt wenn der Euro im freien Fall sich in Richtung Terminalvelocity bewegt...
1) Mongolei, Tigrit (+3,7%)
2) Japan, Yen (+3,6%)
3) Australien, Dollar (+3%)
4) Malaysien, Ringgit (+1,1%)
5) Südafrika, Rand (+0,8%)
6) Thailand, baht (+0,3%)
Ferner:
Singapur, Dollar (-1,1%)
israel, Shekel (-2,8%)
Schweden, Krone (-3,6%)
Mexiko, Peso (-4,2%)
Kanada, Dollar (-4,7%)
brasilien, Real (-5,2%)
indien, Rupie (-6%)
China, Renminbi (-6,7%)
USA, Dollar (-9,7%)
Norwegen, Krone (-10,1%)
Russland, Rubel (-11,2%)
Grossbritannien, Pfund (-12,8%)
Türkei, Neue Lira (-12,3%)
Ägypten, Pfund (-14,7%)
Euro (-15,6%)

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