Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.03.2014

09:00 Uhr

Devisen

Euro steigt über 1,38 Dollar

Auch am Devisenmarkt sorgt die Krim-Krise für Wirbel: Die Frage ist, wie sehr der Konflikt die Stimmung in den Führungsetagen belastet. Am frühen Morgen kletterte der Euro nach oben - aber weitere Daten stehen an.

Frisch geprägte Zwei-Euro-Münzen: Wie belastet die Krim-Krise die Stimmung in den Führungsetagen? dpa

Frisch geprägte Zwei-Euro-Münzen: Wie belastet die Krim-Krise die Stimmung in den Führungsetagen?

FrankfurtDer Euro ist am Montag wieder über die Marke von 1,38 US-Dollar gestiegen. Am Morgen kletterte die Gemeinschaftswährung vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten aus der Eurozone bis auf 1,3807 Dollar. Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3780 (Donnerstag: 1,3762) Dollar festgesetzt.

Am Vormittag dürften Daten zur Stimmung von Einkaufsmanagern in der Eurozone im Fokus der Anleger am Devisenmarkt stehen, sagte Experte Dirk Gojny von der National-Bank. Dabei gehe es vor allem um die Frage, wie stark die Krim-Krise die Stimmung in den Führungsetagen belastet hat.

Beim Composite-Index für den Euroraum wird laut einer Bloomberg-Umfrage unter Ökonomen mit einer leichten Abschwächung von 53,3 auf 53,2 gerechnet. Ein Wert über 50 signalisiert Expansion.

Der Dollar wird durch die Erwartung belastet, dass anstehende US-Konjunkturdaten eine langsamere Expansion im verarbeitenden Gewerbe aufzeigen werden. Der entsprechende Einkaufmanagerindex von Markit Economics wird einer Umfrage von Bloomberg News zufolge von 57,1 im Februar auf 56,5 im März zurückgehen.

Der Schweizer Franken lag zum Euro 0,1 Prozent im Minus bei 1,2189 Franken. In Relation zum Dollar gab der Franken 0,1 Prozent nach auf 88,33 Rappen.

Der Yen hat gegenüber den meisten wichtigen Währungen Verluste verzeichnet.

Der Internationale Währungsfonds hatte erklärt, dass sich die Weltkonjunktur verbessert. Gleichzeig spekulieren Investoren, dass die Bank of Japan vor einer in der kommenden Woche in Kraft tretenden Steuererhöhung ihre geldpolitische Lockerung verstärken wird. Schwächer als erwartet ausgefallene Konjunktursignale aus China brachten dem Yen keine Unterstützung. Zum Euro verlor der Yen 0,2 Prozent auf 141,36 Yen. Gegenüber dem Dollar gab die japanische Devise ebenfalls 0,2 Prozent auf 102,46 Yen ab.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×