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04.01.2010

17:52 Uhr

Devisen

Euro steigt über 1,44 Dollar

US-Konjunkturdaten deuten eine Erholung an. Doch dem Dollar schadet das. Anleger nehmen beim zuletzt gestiegenen Greenback Gewinne mit.

HB FRANKFURT. Der Euro ist am Montag mit Kursgewinnen in das neue Jahr gestartet. Die Gemeinschaftswährung notierte mit 1,4430 Dollar nach 1,4323 Dollar zum New Yorker Handelsschluss am Jahresultimo. Anleger nahmen Händlern zufolge beim zuletzt gestiegenen US-Dollar Gewinne mit.

Daran konnten auch starke US-Konjunkturdaten nichts ändern. Denn die US-Industrie hat sich zum Jahresende deutlich stärker erholt als erwartet. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der Einkaufsmanager stieg auf 55,9 von 53,6 Punkten im Vormonat. "Das ist ein ziemlich guter Start ins neue Jahr", sagte ein Marktstratege. "Aber es bleibt abzuwarten, ob das dem Dollar hilft oder schadet." Noch haben sich die Anleger am Devisenmarkt nicht entschieden, welcher Strategie sie folgen sollen, sagte auch Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz. "Noch ist offen, ob die Investoren auf eine Zinserhöhung in den USA spekulieren, was den Dollar attraktiver machen würde, oder ob der Dollar unter einem wieder wachsenden Risikohunger leidet", ergänzte er.

Die Feuerprobe werde es erst am Freitag mit Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes geben, sagte Rainer Sartoris von der HSBC Trinkaus. "Denn vor allem die Hoffnung auf ein Ende der Jobkrise hat den Dollar zuletzt gepusht. Jetzt wird sich zeigen, ob das Bestand hat." Bei geringen Umsätzen lag der Bund-Future am Montag 15 Ticks höher bei 121,37 Punkten, obwohl auch die Aktienmärkte nach den US-Daten deutlich im Plus lagen. "In den vergangenen Tagen hat es einen Kursrutsch beim Bund-Future gegeben, nun stellt sich die Frage, ob das nicht übertrieben war", erläuterte ein Händler.

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