Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.11.2015

17:32 Uhr

Devisen

Euro steigt wieder über 1,07 US-Dollar

Der Euro hat sich am Donnerstag etwas von den Verlusten der vergangenen Handelstage erholt. Am Nachmittag stieg die Gemeinschaftswährung auf über 1,07 US-Dollar.

Die Gemeinschaftswährung konnte sich am Donnerstag etwas erholen. dpa

Euro

Die Gemeinschaftswährung konnte sich am Donnerstag etwas erholen.

FrankfurtDer Euro hat sich am Donnerstag etwas von seiner Talfahrt der vergangenen Handelstage erholt. Am Nachmittag stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,0731 US-Dollar, nachdem sie am Vortag noch bis auf 1,0617 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit April gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,0687 (Mittwoch: 1,0666) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9357 (0,9376) Euro.

Grund für die Euro-Erholung ist ein spürbar schwächerer Dollar nach der Veröffentlichung des Protokolls zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed am späten Mittwochabend. Aus der Mitschrift geht zwar hervor, dass die Zentralbank die Zinsen im Dezember erstmals seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise erhöhen könnte. Konkret auf einen Termin festlegen wollte sich die Fed aber nicht.

Euro-Wechselkurs: Der gute Riecher von Goldman Sachs

Euro-Wechselkurs

Der gute Riecher von Goldman Sachs

Seit mehr als einem Jahr sagt die US-Bank die Parität vom Euro zum Dollar voraus – und galt mit dieser Position lange als wagemutig. Doch Goldman könnte schon bald Recht bekommen.

Dagegen steuert die EZB auf eine weitere Lockerung ihrer Geldpolitik zu. Aus dem am frühen Nachmittag veröffentlichten Protokoll der letzten Zinssitzung des EZB-Rates geht hervor, dass die EZB ihr Inflationsziel von knapp zwei Prozent auf Dauer verfehlen könnte. Wegen der schleppenden konjunkturellen Erholung sehen einige EZB-Ratsmitglieder das Risiko einer Deflation, also die Gefahr dauerhaft und auf breiter Front fallender Verbraucherpreise. Dies könnte eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik erforderlich machen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,69980 (0,70090) britische Pfund, 131,60 (131,45) japanische Yen und 1,0893 (1,0838) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 31 730,00 (31 700,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1082,60 (1067,75) Dollar gefixt.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×