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16.01.2017

08:46 Uhr

Devisen

Euro tritt auf der Stelle

Starke Verluste beim britischen Pfund sind derzeit das beherrschende Thema am Devisenmarkt. Berichten zufolge will die britische Regierung einen „harten“ Brexit-Kurs ansteuern. Der Euro bewegt sich unterdessen kaum.

Am Devisenmarkt tritt der Euro in den Hintergrund. Die Anleger schauen auf den Pfund-Kurs. dpa

Euro-Kurs

Am Devisenmarkt tritt der Euro in den Hintergrund. Die Anleger schauen auf den Pfund-Kurs.

New YorkDer Kurs des Euro hat sich am Montag wenig bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0617 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,0661 (Donnerstag: 1,0679) Dollar festgesetzt.

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Vor der Grundsatzrede von Premierministerin Theresa May zum Brexit am Dienstag sackt das britische Pfund ab. Erstmals seit dem „Flash Crash“ im Oktober notiert die Währung unter 1,20 US-Dollar. Weitere Schwäche droht.

Am Devisenmarkt sind starke Verluste beim britischen Pfund das alles beherrschende Thema. Im Handel mit dem US-Dollar fiel der Pfundkurs in der Nacht zum Montag zeitweise unter 1,20 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Oktober. Auslöser für die jüngste Talfahrt sind Presseberichte vom Wochenende, wonach die britische Regierung bei den Verhandlungen über einen Austritt des Königreichs aus der EU einen harten Kurs steuern wird. Am Markt wird damit gerechnet, dass Premierministerin Theresa May bei der mit Spannung erwarteten Grundsatzrede am Dienstag ihren harten Brexit-Kurs offiziell verkünden wird.

Von

dpa

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