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01.04.2014

10:48 Uhr

Devisen

Euro tritt auf der Stelle

Angesichts der Unsicherheit über die weitere US-Geldpolitik verändert sich der Euro kaum. Trotz sinkender Inflationsraten erwartet man in der Euro-Zone überwiegend keine weitere Lockerung der Geldpolitik.

Die Börse in Frankfurt. dpa

Die Börse in Frankfurt.

SydneyDer Euro ist am Dienstag angesichts der Unsicherheit über die weitere Geldpolitik dies- und jenseits des Atlantiks kaum von der Stelle gekommen. Die Gemeinschaftswährung notierte mit 1,3790 Dollar auf dem Vortagesniveau. Nach Aussagen von Fed-Chefin Janet Yellen zur US-Konjunkturentwicklung komme dem Arbeitsmarktbericht am Freitag wieder größere Bedeutung zu, sagte Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz. Nun müsse sich zeigen, ob es wirklich der harte Winter war, der die US-Wirtschaft gebremst habe. „Ist diese Unsicherheit beseitigt, dürfte der Greenback weiter zulegen.“ Laut Yellen ist die US-Wirtschaft noch länger auf Hilfe der Geldpolitik angewiesen. Zum Yen lag der Dollar mit 103,22 Yen ebenfalls nahezu unverändert.

Hinzu kommt Händlern zufolge die Unsicherheit über die EZB. Überwiegend wurde trotz sinkender Inflationsraten in der Euro-Zone keine weitere Lockerung der Geldpolitik erwartet. „Schließlich haben Mario Draghi & Co immer wieder betont, dass die EZB keine deflationären Tendenzen erwartet. Daher muss sie schon aus Rücksicht auf ihre eigene Glaubwürdigkeit vorsichtig agieren“, hieß es in einem Kommentar der Essener National-Bank. Dennoch werde die Spekulation über die Entscheidung anhalten.

Am Rentenmarkt gab der Bund-Future 15 Ticks auf 143,24 Punkte nach. Viele Anleger wollten weitere Konjunkturdaten aus den USA abwarten. Am Nachmittag wurde dort die Veröffentlichung des ISM-Einkaufsmanagerindex erwartet. Die europäischen Umfragen des Markit-Instituts zum Geschäftsverlauf in der Industrie fielen in etwa wie erwartet aus. Die zehnjährigen Staatsanleihen Spaniens und Italiens zogen leicht an, so dass die Renditen weiter nachgaben.

Von

rtr

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