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13.01.2009

18:24 Uhr

Devisen

Euro und Dollar legen gegenüber Pfund zu

Schlechte Konjunkturdaten aus Großbritannien haben am Dienstag Euro und Dollar Kursgewinne gegenüber dem britischen Pfund beschert. So sind die Hausverkäufe in Großbritannien auf den niedrigsten Stand seit mindestens 1978 gefallen.

FRANKFURT. Dazu meldete der Einzelhandel das schlechteste Dezember-Geschäft seit 14 Jahren, und die britischen Unternehmen sehen die wirtschaftliche Lage als so labil wie noch nie seit Beginn der Umfrage 1989. Zum Euro rutschte das Pfund in der Spitze über ein Prozent ab, am Nachmittag lag es ein gutes halbes Prozent im Minus bei 90,72 Pence je Euro. In der Dollar-Relation notierte das Pound Sterling bei 1,4594 Dollar rund 1,5 Prozent leichter.

Für den Euro ging es zu Dollar und Yen abwärts. Die amerikanische und die japanische Währung waren bei den Anlegern angesichts deutlicher Verluste an den Aktienmärkten als „sicherer Hafen“ gefragt. Auf dem Euro lastete zusätzlich das am Dienstag beschlossene Konjunkturpaket der Bundesregierung im Volumen von 50 Mrd. Euro. Die Gemeinschaftswährung wurde zu 1,3238 Dollar gehandelt.

Größter Verlierer unter den wichtigeren Währungen war der neuseeländische Dollar. Er büßte zum Euro 2,8 Prozent ein, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's den Ratingausblick für Neuseelands Fremdwährungsanleihen gesenkt hatte.

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