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29.01.2010

08:02 Uhr

Devisen

Euro unter Druck

Der Euro stand unter Druck und notierte fiel deutlich unter die Marke von 1,40 Dollar. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit unter den Anlegern stand die Veröffentlichung des US-Bruttoinlandsprodukts. Nach Bekanntwerden der guten Zahlen sackte der Euro ab.

HB FRANKFURT. Angesichts starker US-BIP-Daten hat der Euro am Freitag seine Talfahrt gegenüber dem Dollar fortgesetzt. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3867 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,3966 (Donnerstag: 1,3999) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7160 (0,7143) Euro.

Nach Regierungszahlen ist die weltgrößte Volkswirtschaft im vierten Quartal um 5,7 Prozent und damit so stark wie seit über sechs Jahren nicht mehr gewachsen, was die Experten positiv überraschte. Im Gesamtjahr 2009 schrumpfte die US-Wirtschaft indes rezessionsbedingt um 2,4 Prozent - so stark wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr.

„Der Markt sieht das als Zeichen für die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft und stellt das den Schwächesignalen in der Eurozone, in Großbritannien und auch Asien gegenüber“, sagte Brian Dolan, Devisenstratege bei Forex.com. „Davon profitiert der Dollar, und ich rechne auch für die kommenden Wochen mit höheren Dollar-Kursen.“

Sein Kollege Ray Ferris von Credit Suisse glaubt, trotz anders lautender Aussagen von EU-Währungskommissar Joaquin Almunia seien offizielle Hilfen für das angeschlagene Griechenland möglich. „Falls die Griechen ihre Verpflichtungen erfüllen, dürfte es der EU einfacher fallen, zu helfen“, fuhr der Experte fort.

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