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05.06.2012

12:25 Uhr

Devisen

Euro unter Druck

Der Euro setzt seinen moderaten Erholungskurs fort. Allein in der vergangenen Woche hatte die Gemeinschaftswährung zeitweise drei Cent eingebüßt, seit Freitagmittag aber wieder mehr als Hälfte davon wettmachen können.

Eine Euro-Münze dpa

Eine Euro-Münze

Frankfurt/MainDer Euro hat am Dienstag nach frühen Gewinnen das Vorzeichen geändert und wieder nachgegeben. Die Trendwende setzte ein, nachdem der spanische Haushaltsminister Cristobal Montoro in einem Radiointerview Finanzhilfen der europäischen Partner bei der Rettung der spanischen Banken gefordert hatte. Die Gemeinschaftswährung verlor daraufhin 0,5 Prozent und notierte bei 1,2432 Dollar.

Für Dienstag ist ein Konferenztelefonat der Finanzminister und Notenbankgouverneure der G-7 Staaten anberaumt. Diese Entwicklung weckte Hoffnung auf Fortschritte bei der Lösung der Euro-Schuldenkrise.

„Das Gespräch der G-7 Staaten wird sich voraussichtlich mit der Euro-Schuldenkrise befassen”, sagte Lee Wai Tuck, Devisenstratege bei Forecast Pte in Singapur. Derzeit gebe es Deckungskäufe nach Leerverkäufen beim Euro, für den Fall, dass es zu neuen Maßnahmen komme, sagte Tuck. Bei Leerverkäufen leihen Investoren Vermögenswerte wie Aktien oder Devisen und verkaufen diese in der Hoffnung, sie später zu einem niedrigeren Kurs wieder zurückzukaufen. Die Differenz streichen sie als Gewinn ein.

Der Franken war zum Franken unverändert bei 1,2010. Der Franken rutschte zum Dollar um 0,5 Prozent und notierte bei 96,58 Rappen.

Der Yen profitierte von der erneuten Risikoaversion. Der Yen kletterte zum Euro um 0,7 Prozent und notierte bei 97,22 Yen je Euro. Zum Dollar rückte der Yen 0,2 Prozent vor und notierte bei 78,18 Yen je Dollar.

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