Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.01.2014

08:54 Uhr

Devisen

Euro unter Druck

Der Euro fällt auf ein Wochentief, die US-amerikanische Währung kann etwas zulegen. Grund für das Plus des Dollars sind positive Konjunkturdaten.

Der  Kurs des Euros ist deutlich gefallen. dpa

Der Kurs des Euros ist deutlich gefallen.

SydneyVor der Veröffentlichung der Verbraucherpreise im Euro-Raum haben sich Devisenanleger am Donnerstag zurückgehalten. Die Gemeinschaftswährung notierte am Morgen mit 1,3620 Dollar in Reichweite des New Yorker Schlusskurses vom Mittwoch. Die Bestätigung der ersten Schätzung für die Euro-Zone stand am Vormittag auf der Agenda. „Diesmal könnten schon kleine Abweichungen den Markt durchaus aufschrecken. Und zwar dann, wenn es sich um Revisionen nach unten handeln sollte”, prognostizierte Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz. „Zu deutlich hat EZB-Präsident Mario Draghi auf der letzten Pressekonferenz gemacht, dass die EZB zu weiteren Maßnahmen bereit wäre, falls es notwendig erscheint.”

Draghi hatte in der vergangenen Woche angekündigt, zu weiteren geldpolitischen Maßnahmen zu greifen, sollte die Inflationsrate unerwartet niedrig ausfallen. Im November hatte die EZB den Leitzins wegen des für ihren Geschmack zu niedrigen Teuerungsdrucks auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt.

Analysten erwarten für den Monat Dezember einen Anstieg der Verbraucherpreise in der Euro-Zone auf 0,3 Prozent nach minus 0,1 Prozent im Vormonat.

Weltweite Währungsreserven

2004

Gesamt: 2,655 Billionen

US Dollar: 1,739 Billionen (65,45 %)
Britisches Pfund: 0,093 Billionen (3,50 %)
Yen: 0,114 Billionen (4,29 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,15 %)
Euro: 0,655 Billionen (24,67 %)

2005

Gesamt: 2,844 Billionen

US Dollar: 1,891 Billionen (66,49 %)
Britisches Pfund: 0,107 Billionen (3,76 %)
Yen: 0,113 Billionen (3,97 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,14 %)
Euro: 0,679 Billionen (23,87 %)

2006

Gesamt: 3,315 Billionen

US Dollar: 2,158 Billionen (65,10 %)
Britisches Pfund: 0,15 Billionen (4,52 %)
Yen: 0,115 Billionen (3,47 %)
Schweizer Franken: 0,006 Billionen (0,18 %)
Euro: 0,827 Billionen (24,95 %)

2007

Gesamt: 4,119 Billionen

US Dollar: 2,631 Billionen (63,87 %)
Britisches Pfund: 0,199 Billionen (4,83 %)
Yen: 0,131 Billionen (3,18 %)
Schweizer Franken: 0,006 Billionen (0,15 %)
Euro: 1,076 Billionen (26,12 %)

2008

Gesamt: 4,21 Billionen

US Dollar: 2,685 Billionen (63,78 %)
Britisches Pfund: 0,178 Billionen (4,23 %)
Yen: 0,146 Billionen (3,47 %)
Schweizer Franken: 0,14 Billionen (0,15 %)
Euro: 1,104 Billionen (26,22 %)

2009

Gesamt: 4,59 Billionen

US Dollar: 2,848 Billionen (62,05 %)
Britisches Pfund: 0,195 Billionen (4,25 %)
Yen: 0,133 Billionen (2,90 %)
Schweizer Franken: 0,005 Billionen (0,11 %)
Euro: 1,27 Billionen (27,67 %)

2010

Gesamt: 5,163 Billionen

US Dollar: 3,193 Billionen (61,84 %)
Britisches Pfund: 0,203 Billionen (3,93 %)
Yen: 0,189 Billionen (3,66 %)
Schweizer Franken: 0,007 Billionen (0,14 %)
Euro: 1,343 Billionen (26,01 %)

2011

Gesamt: 5,652 Billionen

US Dollar: 3,525 Billionen (62,37 %)
Britisches Pfund: 0,217 Billionen (3,84 %)
Yen: 0,204 Billionen (3,61 %)
Schweizer Franken: 0,004 Billionen (0,07 %)
Euro: 1,394 Billionen (24,66 %)

2012

Gesamt: 6,085 Billionen

US Dollar: 3,715 Billionen (61,05 %)
Britisches Pfund: 0,245 Billionen (4,03 %)
Yen: 0,248 Billionen (4,08 %)
Schweizer Franken: 0,018 Billionen (0,30 %)
Euro: 1,477 Billionen (24,27 %)

2013 (Q3)

Gesamt: 6,191 Billionen

US Dollar: 3,803 Billionen (61,43 %)
Britisches Pfund: 0,242 Billionen (3,91 %)
Yen: 0,239 Billionen (3,86 %)
Schweizer Franken: 0,017 Billionen (0,27 %)
Euro: 1,496 Billionen (24,16 %)

Am fernöstlichen Devisenmarkt war der Euro am Donnerstag unter Druck geraten. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,3594 Dollar und notierte damit in der Nähe des niedrigsten Stands seit einer Woche. Der Dollar profitierte dagegen weiter von einer Reihe positiv interpretierter US-Konjunkturdaten.

Zur japanischen Währung legte der Dollar zu auf 104,75 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei 0,9093 Franken je Dollar und 1,2366 Franken je Euro.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×