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11.06.2014

08:27 Uhr

Devisen

Euro verliert an Boden

Auch am Mittwoch steht der Euro weiter unter Druck. Das liegt nach wie vor an der Zins-Entscheidung der EZB in der vergangenen Woche. Der schwache Euro dürfte der EZB in die Karten spielen.

Der Euro muss weiter Boden abgeben. dpa

Der Euro muss weiter Boden abgeben.

FrankfurtDer Euro hat auch am Mittwoch unter Druck gestanden. Am frühen Morgen fiel die Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,3522 US-Dollar. Zuletzt stand sie leicht erholt bei 1,3540 Dollar. Seit Wochenbeginn hat der Euro etwa einen Cent an Wert verloren. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3547 (Montag: 1,3608) Dollar festgesetzt.

„Langsam aber sicher scheint sich die Einsicht am Devisenmarkt breit zu machen, dass das Maßnahmenpaket der EZB vergangene Woche doch kein Pappenstiel war“, heißt es in einer Tagesvorschau der Commerzbank. Nachdem die erste Reaktion auf die große Lockerungsrunde verhalten war, schwächelt der Euro seit Wochenbeginn leicht. Der EZB dürfte dies nur recht sein, weil eine schwächere Währung Ausfuhren verbilligt und Einfuhren verteuert. Das könnte die Konjunktur und die ungewöhnlich schwache Inflation anschieben.

Währungsbilanz 2014 - Euro verliert an Boden

Ukrainische Hrywnja

Euro/Hrywnja (lfd. Jahr): + 39,7 Prozent

Stand: 22.07.2014, Quelle; VWD

Argentinischer Peso

Euro/Argentinischer Peso (lfd. Jahr): + 23,2 Prozent

Russischer Rubel

Euro/Rubel (lfd. Jahr): + 5,3 Prozent

Chinesischer Yuan

Euro/Yuan (lfd. Jahr): + 0,9 Prozent

Polnischer Zloty

Euro/Zloty (lfd. Jahr): - 0,2 Prozent

Südafrikanischer Rand

Euro/Rand (lfd. Jahr): - 0,1 Prozent

Schweizer Franken

Euro/Franken (lfd. Jahr): - 0,5 Prozent

Kanadischer Dollar

Euro/Kan-Dollar (lfd. Jahr): - 0,7 Prozent

US-Dollar

Euro/Dollar (lfd. Jahr): - 1,7 Prozent

Mexikanischer Peso

Euro/Peso (lfd. Jahr): - 2,1 Prozent

Türkische Lira

Euro/Lira (lfd. Jahr): - 2,5 Prozent

Indische Rupie

Euro/Rupie (lfd. Jahr): - 4,1 Prozent

Britisches Pfund

Euro/Pfund (lfd. Jahr): - 4,8 Prozent

Japanischer Yen

Euro/Yen (lfd. Jahr): - 5,4 Prozent

Brasilianischer Real

Euro/Real (lfd. Jahr): - 7,5 Prozent

Australischer Dollar

Euro/Aus-Dollar (lfd. Jahr): - 7,6 Prozent


Von

dpa

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