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12.01.2016

16:30 Uhr

Devisen

Euro verliert an Wert

Nach mehrfacher Abwertung hält China den Yuan seit drei Tagen stabil. Davon hat der Euro zwar zunächst profitiert. Im Laufe des Tages drehte er gegenüber dem Dollar jedoch erneut ins Minus.

Der Euro hat sich – auch dank dem Yuan – wieder verteuert. dpa

Steigende Kurse

Der Euro hat sich – auch dank dem Yuan – wieder verteuert.

Frankfurt am MainDer Euro hat am Dienstag seine anfänglichen Gewinne zum Dollar nicht gehalten. Am Nachmittag war die europäische Gemeinschaftswährung 0,1 Prozent niedriger bei 1,0846 Dollar.

Die Zinsaussichten in den beiden Währungsräumen unterscheiden sich deutlich. Während in den USA weitere Zinserhöhungen der Notenbank erwartet werden, werden im Euroraum die Zinsen nicht schnell steigen.

Deutliche Kursverluste verzeichnete das britische Pfund, das gegenüber allen Hauptwährungen schwächer war und zum Dollar bei 1,4405 Dollar auf den tiefsten Stand seit Juni 2010 absackte.

In Relation zum Euro verzeichnete das Pound Sterling 0,8 Prozent Verlust auf 75,28 Pence je Euro. In Großbritannien war die Industrieproduktion im November um 0,7 Prozent zum Vormonat gefallen – so stark wie seit annähernd drei Jahren nicht mehr: „Die Zahlen sind schwächer als erwartet“, sagte Stuart Bennett von der Banco Santander in London.

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Der Schweizer Franken legte zum Euro 0,1 Prozent zu auf 1,0861 Franken. Zum Dollar war die eidgenössische Währung kaum verändert bei 1,001 Franken je Dollar.

Laut Händlern hat die chinesische Notenbank zuvor am Devisenmarkt interveniert, um den in der Sonderverwaltungszone Hongkong gehandelten Offshore-Yuan zu stützen. Dieser hatte sich zuletzt schwächer als der Festland-Yuan entwickelt.

Der Offshore-Yuan wurde 2004 von China eingeführt, um seine Währung teilweise an den internationalen Finanzmärkten zu handeln, ohne gleichzeitig die Kontrolle über die Währung zu verlieren – der Festland-Yuan blieb bestehen.

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