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11.10.2013

11:23 Uhr

Devisen

Euro weiter über 1,35 Dollar

Der Euro liegt weiter über der 1,35-Dollar-Marke. Damit bleibt der Kurs der Gemeinschaftswährung stabil. Die Annäherung im Streit um die US-Schuldengrenze schlug sich am Devisenmarkt nicht nennenswert nieder.

Der Euro lässt sich durch Nachrichten aus den USA kaum beeinflussen. Reuters

Der Euro lässt sich durch Nachrichten aus den USA kaum beeinflussen.

FrankfurtDer Euro hat sich am Freitagmorgen wieder etwas nach oben gearbeitet. Die Gemeinschaftswährung notierte um 1,3555 Dollar nach 1,3519 Dollar im späten Vortagesgeschäft. Händler sagten, Anleger wollten sich vor dem Wochenende sicher positionieren, um von potenziellen Nachrichten aus Washington nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Insgesamt hielten sich die Bewegungen in recht engen Grenzen.

Die Annäherung im Streit um die US-Schuldengrenze schlug sich am Devisenmarkt nicht stark nieder. Die Republikaner zeigten sich bereit, einer kurzzeitigen Erhöhung der Schuldenobergrenze zuzustimmen, soweit die Regierung in anderen Fragen verhandlungsbereit sei. Im Gespräch ist eine zeitlich befristete Anhebung um etwa sechs Wochen.

Die Gefahr, dass die USA nächste Woche zahlungsunfähig werden, ist nach Ansicht von Analysten gesunken. Das Angebot der Republikaner zeige, dass auch sie den Ernst der Lage verstanden hätten, sagte Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz. "Auch wenn der Präsident das Angebot derzeit noch nicht annehmen mochte, dürfte er im Notfall darauf zurückkommen."

Am Donnerstag hatten Daten zum Arbeitsmarkt belegt, dass der Stillstand in Washington die US-Wirtschaft bereits belastet. "Zweifelsohne wird dieser Effekt zunehmen, je länger der Stillstand dauert", so Karpowitz.



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