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03.10.2011

09:05 Uhr

Devisen

Euro weiter unter Druck

Die Furcht vor einem Scheitern der griechischen Sanierungsbemühungen hat den Euro am Montag zeitweise auf den niedrigsten Stand seit Mitte Januar gedrückt.

Eine Ein-Euro Münze steckt zwischen chinesischen Essstäbchen. dpa

Eine Ein-Euro Münze steckt zwischen chinesischen Essstäbchen.

FrankfurtDie Gemeinschaftswährung verbilligte auf bis zu 1,3310 Dollar und lag damit rund einen dreiviertel US-Cent unter dem New Yorker Freitagsschluss. „Die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands ist eine Büchse der Pandora, die niemand öffnen will“, sagte Analyst Teppei Ino von der Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ. „Während einige Märkte dies schon eingepreist zu haben scheinen, sieht es so aus, als ob der Euro noch einiges vor sich hat.“ Vor diesem Hintergrund wandten sich Anleger wieder verstärkt den als sicher geltenden Bundesanleihen zu. Die Renditen zehnjährigen Papiere gingen auf 1,887 Prozent zurück, während diejenigen Griechenlands sowie der ebenfalls hoch verschuldeten Euro-Staaten Spanien und Italien anzogen. Der Bund-Future, der auf der zehnjährigen Bundesanleihe basiert, stieg um 71 Ticks auf 137,20 Punkte.

Von

rtr

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