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06.09.2012

17:21 Uhr

Devisen

Eurokurs fährt Achterbahn

Die Aussagen des EZB-Präsidenten Mario Draghi zu den Details der geplanten Anleihe-Käufen haben den Euro am Donnerstag zeitweise unter die Marke von 1,26 Dollar gedrückt.

Kann EZB-Chef Draghi die Märkte überzeugen? dapd

Kann EZB-Chef Draghi die Märkte überzeugen?

FrankfurtEr fiel auf 1,2590 Dollar und lag damit etwa 0,3 US-Cent unter dem Niveau unmittelbar vor Beginn der EZB-Pressekonferenz. Im handelsverlauf erholte er sich allerdings. Zuletzt kostete der Euro 1,262 Dollar
Dax und EuroStoxx50 gaben einen Teil ihrer Anfangsgewinne ab und notierten nur noch jeweils ein Prozent höher bei 7039 beziehungsweise 2471 Punkten. Die Leitindizes der Aktienbörsen in Madrid und Mailand bröckelten ebenfalls ab. Der Goldpreis rutschte zeitweise unter die psychologisch wichtige Marke von 1700 Dollar je Feinunze.
"Die EZB hat genau dies beschlossen, was in den letzten Tagen vermehrt diskutiert und auch teilweise eingepreist wurde", sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. "Insofern ist der Beschluss der EZB keine echte Neuerung."

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

06.09.2012, 09:36 Uhr

Die EZB wird den Euro inflationieren....
Das Volk will es so !

Schwarzmaler

06.09.2012, 17:14 Uhr

Vergleicht doch bitte den Euro nicht immer mit dem Dollar, einer ebenso weichen inflationären Währung. Sich am Dollar zu messen ist, als würde ein von einem Hochhaus springender Mann seine Lage anhand der Höhendifferenz zu seiner gleichzeitig mit ihm fallenden Aktentasche messen.

Schaut euch den Goldpreis, den Weizenpreis, den Ölpreis oder meinetwegen den DAX an - reale Werte. Und alle tendenziell steigend.

DeutscherMichel

06.09.2012, 18:05 Uhr

1. im Moment leben wir wie die Marder im Speck und auf Kosten der schwächeren EU-Länder die sich gegen unsere Exportlawine wegen der EU-Verträge (Freihandelszone) nicht wehren können und nicht wehren dürfen. Somit können wir unsere Arbeitslosigkeit über unseren Leistungsbilanzüberschuss exportieren (15 Milliarden im Schnitt PRO MONAT und das seit 17 Jahren)
2. Die paar Milliarden die wir netto an Brüssel zahlen müssen sind Peanuts im Verhältnis zum Leistungsbilanzüberschuss den wir durch unseren Mitgliedsbeitrag an Brüssel (EU) realisieren dürfen und können.
3. Den meisten Deutsche geht es bestens, egal wie es den anderen EU-Ländern geht, auch wenn in Spanien und Portugal die Jugendarbeitslosigkeit bei mehr als 50% liegt, wen juckt denn das? Den Herr Weidmann bestimmt nicht und mich schon gar nicht!
4. Wenn es Deutschland nicht mehr gefällt, kann und darf es jederzeit aus der EU/Währungsunion austreten.

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