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24.03.2016

18:54 Uhr

Devisen

Eurokurs gibt nach, Dollar im Aufwind

Positive Signale vom US-Arbeitsmarkt haben den Dollar beflügelt, während der Euro leicht nachgab. Anleger rechnen damit, dass die Fed den Leitzins zeitnah anhebt – möglicherweise schon Ende April.

Der Euro fällt, der Dollar steigt. AFP; Files; Francois Guillot

Devisenkurse

Der Euro fällt, der Dollar steigt.

FrankfurtDer Eurokurs hat am Donnerstag leicht nachgegeben. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1171 US-Dollar und damit etwas weniger als am späten Mittwoch. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,1154 (Mittwoch: 1,1171) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8965 (0,8952) Euro.

Der Dollar befand sich auch am Donnerstag auf dem Vormarsch. Am Mittwoch hatte mit James Bullard ein weiterer US-Notenbanker eine zeitnahe Fortsetzung der Ende 2015 eingeleiteten Zinswende angesprochen. Auch ein Schritt auf der nächsten Zinssitzung Ende April sei möglich, obwohl diese Sitzung ohne begleitende Pressekonferenz stattfinde, sagte Bullard. Eine Zinsanhebung könnte also nicht ausführlich erläutert werden.

Konjunkturdaten aus den USA fielen am Donnerstag durchwachsen aus und sorgten daher für keinen klaren Impuls bei den Zinserwartungen. Die amerikanischen Unternehmen hatten im Februar deutlich weniger Aufträge für langlebige Güter erhalten als im Vormonat, was schwache Investitionen signalisiert. Andererseits gab es aber positive Signale vom US-Arbeitsmarkt. In der vergangenen Woche hatte die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zwar um 6000 auf 265.000 zugelegt. Bankvolkswirte hatten aber mit 269.000 Anträgen gerechnet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78938 (0,78985) britische Pfund, 125,41 (126,01) japanische Yen und 1,0875 (1,0894) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 34.380,00 (34.810,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1221,00 (1217,60) Dollar gefixt.

Von

dpa

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