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04.01.2012

17:52 Uhr

Devisen

Eurokurs rutscht unter 1,30 US-Dollar

Nachdem am Morgen noch Zahlen aus Asien und den USA die Händler wieder hoffen ließen, verlor der Euro zum Nachmittag weiter an Wert. Grund ist vermutlich die Sorge der Anleger in Bezug auf die Schuldenkrise.

Am Mittwochmorgen verharrt der Euro auf Vortagesniveau. dpa

Am Mittwochmorgen verharrt der Euro auf Vortagesniveau.

FrankfurtDer Euro hat am Mittwoch weiter an Wert verloren: die Gemeinschaftswährung rutschte auf 1,29 Dollar. Die EZB hatte am frühen Nachmittag den Referenzwert noch mit 1,2948 Dollar festgelegt. Händler in New York erklärten die Kursentwicklung mit den Sorgen der Anleger im Zusammenhang mit der Schuldenkrise in Europa.

Zudem scheinen auch die geopolitischen Risiken zuzunehmen, die den Dollar als sicheren Hafen für einige Anleger interessanter machen. So profitierte Gold laut Händlern von seiner Funktion als sichere Anlage in Krisenzeiten, da der Atomstreit des Westens mit dem Iran immer heftiger zu werden droht. Laut EU-Diplomaten wollen die EU-Staaten den Iran mit einem Importverbot für iranisches Öl unter Druck setzen.

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