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03.06.2013

17:26 Uhr

Devisen

Eurokurs steigt nach schwachen US-Konjunkturdaten

Auf dem asiatischen Markt bewegte sich die Gemeinschaftswährung zunächst kaum vom Fleck, letztendlich kann der Euro gegenüber dem Dollar hingegen zunehmen. Die aktuelle Woche wird mit Spannung erwartet.

Veränderungen im Cent-Bereich: Der Euro bewegt sich am Montag nicht direkt von der Stelle. dpa

Veränderungen im Cent-Bereich: Der Euro bewegt sich am Montag nicht direkt von der Stelle.

Frankfurt/MainDer Kurs des Euro ist am Montagnachmittag nach enttäuschend ausgefallenen US-Konjunkturdaten gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3036 US-Dollar gehandelt. Zuvor war der Euro noch auf ein Tagestief von 1,2956 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3008 (Freitag: 1,3006) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7688 (0,7689) Euro.

„Der enttäuschend ausgefallen Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie hat den Dollar belastet“, sagte Sebastian Sachs, Devisenexperte beim Bankhaus Metzler. Der viel beachtete Frühindikator war auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gefallen und signalisiert jetzt wieder eine Abschwächung der Konjunktur. Die Rückgang kam überraschend, da die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in den USA zuletzt zugenommen hatten.

Bereits im Vormittagshandel hatte der Euro vorübergehend zugelegt. Grund waren laut Sachs deutlich besser als erwartet ausgefallene Daten aus der Eurozone. Die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und Deutschland waren im Mai stärker gestiegen als noch in der Erstschätzung ermittelt. In den Eurokrisenländern Spanien und Italien verbesserte sich die Stimmung in Führungsetagen von Industrie-Unternehmen merklich.

Im Nachmittagshandel hatte der Euro jedoch seine Gewinne vorübergehend abgeben, ohne dass es dafür laut Sachs einen konkreten Grund gab. „Zuletzt waren viele Kursbewegungen kaum zu erklären“, so Sachs. Erst nach der Veröffentlichung der US-Zahlen am Nachmittag legte der Euro wieder deutlich zu.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85180 (Freitag: 0,85365) britische Pfund, 130,37 (130,47) japanische Yen und 1,2456 (1,2406) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1402,50 (1394,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 33 880,00 (34 330,00) Euro.

Von

dpa

Kommentare (1)

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03.06.2013, 18:23 Uhr

"Eurokurs steigt nach schwachen US-Konjunkturdaten"

Der EURO ist eine einzige Luftnummer!
Gestützt auf reiner Schuldenpolitik, nicht auf Wirtschaftskraft.
Eine Gemeinschaftswährung auf diese Weise zu erhalten wird Europas Wirtschaft nicht stärken, sondern letztlich zerstören.

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