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17.04.2006

21:50 Uhr

dpa-afx NEW YORK. Der Euro ist am Montag vor dem Hintergrund anhaltender Sorgen über die weitere Zinsentwicklung in den USA im späten New Yorker Handel über 1,22 Dollar gestiegen. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2 255 Dollar. Der Dollar war damit 0,8 156 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstag auf 1,2 094 Dollar festgesetzt.

Händlern zufolge sorgten die feiertagsbedingt dünnen Umsätze für höhere Kursausschläge. Ein Bericht des "Wall Street Journal" (Freitagausgabe), demzufolge sich die Währungshüter über die Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen nicht einig sind, habe den Dollar belastet.

Auch die Unsicherheit durch den Atomstreit mit dem Iran drückte Marktteilnehmern zufolge den Dollar nach unten. "Mehr als alles andere hat die geopolitische Situation eine Rolle gespielt", sagte Währungsstratege T.J. Marta von RBC Capital Markets. "Das könnte eine Wiederholung der Situation im Irak sein. Die Leute sehen die Möglichkeit eines Eingreifens der USA. Als die USA gegen den Irak vorgingen, wirkte sich das negativ auf den Dollar aus."

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