Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.01.2014

13:57 Uhr

Devisen

Fast 176.000 Euro-Falschmünzen entdeckt

Fälscher haben das zwei Euro Stück ins Herz geschlossen: Ermittler haben es besonders oft bei ihnen sichergestellt. Insgesamt haben sie im vergangenen Jahr 175.900 nachgemachte Münzen entdeckt – weniger als sonst.

Frisch geprägte Zwei-Euro-Münzen: Zwei von drei der sichergestellten Falschmünzen waren solche Geldstücke. dpa

Frisch geprägte Zwei-Euro-Münzen: Zwei von drei der sichergestellten Falschmünzen waren solche Geldstücke.

BrüsselDer Kampf der Euroländer gegen Falschmünzer bringt nach Brüsseler Einschätzung Erfolge. Im vergangenen Jahr zogen die Behörden der damals 17 Euro-Länder 175.900 nachgemachte Euro- und Cent-Münzen ein, das waren vier Prozent weniger als im Jahr zuvor. Da knapp 17 Milliarden Euromünzen im Umlauf sind, sei nur eines von 100.000 Geldstücken nicht echt, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Seit der Jahreswende hat die Eurozone 18 Mitglieder, da Lettland beitrat.

Am beliebtesten bei Fälschern ist demnach die Zwei-Euro-Münze: Zwei von drei der sichergestellten Falschmünzen waren solche Geldstücke. Gefälschte Euro-Scheine wurden im vergangenen Jahr rund 670.000 sichergestellt, wie die Europäische Zentralbank (EZB) kürzlich mitteilte. Die Kommission führt den Rückgang der entdeckten Falschmünzen auf verbesserte Gesetzgebung und engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten zurück.

Da nationale Regeln und Sicherheitsmaßnahmen aber immer noch unterschiedlich sind, schlug die Kommission ein neues Gesetz im Kampf gegen die Falschmünzerei vor. Es wird zur Zeit in den EU-Institutionen beraten. Für falsche Euro-Geldscheine ist die Europäische Zentralbank verantwortlich.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×