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15.10.2013

07:55 Uhr

Devisen Fernost

Hoffnung auf US-Einigung stärkt Dollar

Der Dollar hat durch die Gerüchte um eine sich anbahnende Lösung im US-Haushaltsstreit Aufwind bekommen. Allerdings zeigen sich Experten skeptisch: Eine nachhaltige Lösung sei immer noch nicht in Aussicht.

Obamas unnachgiebige Haltung hat Auswirkungen auf den Dollar. dapd

Obamas unnachgiebige Haltung hat Auswirkungen auf den Dollar.

TokioDie neu aufgekeimte Hoffnung auf eine Lösung des US-Haushaltsstreits kurz vor dem Erreichen des Schuldenlimits hat dem Dollar Auftrieb verschafft. Im fernöstlichen Devisenhandel kletterte die US-Devise am Dienstag auf ein Zweiwochenhoch und notierte bei 98,64 Yen, nachdem sie zwischenzeitlich sogar auf 98,71 Yen geklettert war. Experten zeigten sich gleichwohl skeptisch: „Die US-Politik verschiebt das Problem nur und wir werden im Januar den nächsten Showdown erleben”, sagte der Devisenspezialist Masafumi Yamamoto von Praevidentia Strategy. „Das wird kaum zu einer Dollar- oder Aktienrallye führen.”

Zuvor hatten die Top-Politiker von Demokraten und Republikanern im US-Senat sich zuversichtlich über eine baldige Einigung gezeigt. Eine Vereinbarung, die Schuldenobergrenze anzuheben und die Regierungsbehörden wieder zu öffnen könne möglicherweise am Dienstag erreicht werden.

Am Donnerstag läuft in den USA die Frist für eine Einigung über die Erhöhung der Schuldenobergrenze ab. Sollten sich Präsident Barack Obama und die Republikaner nicht auf eine Lösung verständigen, droht der größten Volkswirtschaft der Erde die Zahlungsunfähigkeit mit weitreichenden Folgen für die Weltwirtschaft.

Der Euro notierte in Fernost nahezu unverändert bei 1,3550 Dollar. Der Schweizer Franken notierte bei 0,9112 je Dollar und 1,2349 Franken je Euro.

Von

rtr

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