Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.01.2012

10:34 Uhr

Devisen

Forint profitiert vom möglichen Einlenken Ungarns

Der Forint profitiert von der Aussicht auf ein Einlenken Ungarns im Streit mit der EU-Kommission.

Der Forint hat sich im Vergleich zum Vortag erholt. Reuters

Der Forint hat sich im Vergleich zum Vortag erholt.

FrankfurtDie Hoffnung auf ein Einlenken Ungarns im Streit mit der EU-Kommission hat dem Forint am Mittwoch Auftrieb gegeben. Für einen Euro mussten zeitweise nur noch 304,65 (spätes Vortagesgeschäft: 308,75) Forint gezahlt werden. Zuvor hatte der ungarische Regierungschef Viktor Orban in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung Entgegenkommen im Streit um die Unabhängigkeit der Zentralbank in Aussicht gestellt.

Händlern zufolge zogen sich einige Investoren im Vorfeld einer erwarteten Ansprache des Ministerpräsidenten vor dem EU-Parlament aus Short-Positionen zurück. „Einige große Positionen wurden aufgelöst“, sagte ein Händler. „Investoren glauben offenbar, dass Ministerpräsident Orban in Strasbourg heute einige sehr gute Nachrichten übermitteln wird.“

Die EU-Kommission hatte am Dienstag gleich drei Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn eingeleitet, von denen eines den Streit um die Zentralbank betrifft. Anders als im EU-Vertrag vereinbart, lässt die ungarische Regierung die heimische Notenbank nicht unabhängig agieren. Die beiden weiteren Verfahren betreffen den Datenschutz und das Pensionsalter von Richtern.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×