Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.01.2010

08:12 Uhr

Devisen

Griechenland belastet Euro

Der Euro verliert am Vormittag an Wert und rutscht unter die Marke von 1,43 US-Dollar. Die schlechte Bonität Griechenlands belastet den Euro. Die EZB will das Land nicht stützen.

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs ist am Mittwoch im frühen Handel unter die Marke von 1,43 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4292 US_Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,6958 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag noch auf 1,4442 (Montag: 1,4389) Dollar festgesetzt.

Aussagen von EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark zur Schuldenkrise in Griechenland hätten den Euro belastet, sagten Händler. Die Europäische Union wird laut EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark Griechenland in seiner Schuldenkrise nicht helfen. „Die Märkte täuschen sich selbst, wenn sie davon ausgehen, dass andere Mitgliedsstaaten ihre Brieftaschen aufmachen werden, um Griechenland zu retten“, sagte Stark der italienischen Tageszeitung „Il Sole 24 Ore“. Griechenland habe in den vergangenen Jahren weder die öffentlichen Haushalte unter Kontrolle gehabt noch etwas getan, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. „In den Verträgen gibt es eine Klausel, die die Rettung von Mitgliedsstaaten untersagt und diese Regel muss eingehalten werden.“

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×