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29.11.2012

08:59 Uhr

Devisen

Hoffnung im US-Haushaltsstreit stützt Euro

Anleger fürchten, dass die USA in die Rezession schlittern. Vorerst können US-Politiker aber noch beschwichtigen, dass der US-Haushaltsstreit bald vorbei sei. Das hilft der Gemeinschaftswährung auf die Sprünge.

Am Donnerstag kann de Euro-Kurs zunächst leicht zulegen. dpa

Am Donnerstag kann de Euro-Kurs zunächst leicht zulegen.

FrankfurtZuversichtliche Aussagen von US-Politikern über eine Einigung im Haushaltsstreit haben am Donnerstag den Euro weiter gestützt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2947 Dollar, nachdem sie am Mittwochnachmittag noch unter 1,29 Dollar notiert hatte. Zuvor hatten sich US-Präsident Barack Obama und sein zentraler Gegenspieler, der republikanische Präsident des Repräsentantenhauses John Boehner, optimistisch darüber geäußert, eine Lösung im Konflikt um den US-Haushalt finden zu können. Dieses Thema dominiere derzeit den Markt, sagte Katsunori Kitakura von der Sumitomo Mitsui Trust Bank.

Anleger befürchten, dass die USA in eine Rezession schlittern, sollten sich Demokraten und Republikaner bis Januar nicht einigen können. Denn dann treten automatisch Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen in Kraft, die das ohnehin fragile Wirtschaftswachstum in der weltgrößten Volkswirtschaft abwürgen könnten.

Am Nachmittag dürften erneut die USA den Ton an den Finanzmärkten angeben. Dann werden eine Reihe von Konjunkturdaten veröffentlicht, unter anderem die zweite Schätzung für das US-Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal. Von Reuters befragte Analysten rechnen damit, dass die US-Wirtschaft um 2,8 Prozent gewachsen ist.

Der Optimismus im US-Haushaltsstreit machte den Anlegern am Donnerstag Mut zum Risiko. Händler erwarteten Kursgewinne an den Aktienmärkten in Europa, während der Bund-Future am Morgen 21 Ticks im Minus lag bei 142,75 Punkten. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 1,370 (Vortag 1,367) Prozent.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Sven

29.11.2012, 10:13 Uhr

Wieso stützt Hoffnung im US-Haushaltsstreit den Euro?

Das ist für mich keine Erklärung, eigentlich müsste es doch umgekehrt sein, bei uns in Euroland gibt es nämlich keine Hoffnung.

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