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10.09.2014

18:27 Uhr

Devisen

Leichte Erholung beim Euro

Nach den geldpolitischen Entscheidungen der EZB fiel der Euro auf einen Tiefststand. Am Mittwochmorgen wurde Gemeinschaftswährung wieder etwas höher gehandelt. Abwärts ging es für den Franken.

Euro-Münzen: Die Gemeinschaftswährung schwächelt legt. dpa

Euro-Münzen: Die Gemeinschaftswährung schwächelt legt.

FrankfurtNach seinem jüngsten Fall hat sich der Euro etwas erholt. Die Gemeinschaftswährung, die zuletzt auf ein 14-Monats-Tief von 1,2858 Dollar gefallen war, notierte am Mittwoch bei 1,2926 Dollar. Neuerliche Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung in den USA hatten dem Euro am Dienstag deutlich zugesetzt.

Zudem schwächt die Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik in der Euro-Zone derzeit die Gemeinschaftswährung. Die EZB hatte den Leitzins in der vergangenen Woche auf ein Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt und zusätzliche milliardenschwere Geldspritzen angekündigt. Der Euro verlor seitdem in der Spitze fast drei US-Cent.

Wiederaufgeflammte Spekulationen um negative Leitzinsen haben derweil in der Schweiz die Währung des Landes am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Der Dollar kletterte auf ein Zwölf-Monats-Hoch von 0,9394 Franken, der Euro stieg binnen Minuten auf 1,2117 Franken von 1,2073 Franken.

Geschürt wurden die Spekulationen von einem Bericht des „Wall Street Journal“. Darin bekräftigte der Schweizer Notenbanker Thomas Moser, dass die SNB offen für negative Leitzinsen ist. Sein Haus habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass es dieses Instrument einsetzen werde, sollte es notwendig sein.

Von

rtr

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