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29.10.2013

18:15 Uhr

Devisen-Manipulationen

USA bestätigen Untersuchung

Am Devisenmarkt werden täglich Währungen im Wert von mehr als fünf Billionen Dollar gehandelt. Wer hier betrügt, kann ordentlich profitieren. Nun haben die USA Untersuchungen zu möglichen Manipulationen bestätigt.

Die Referenzkurse dienen Unternehmen und Profi-Anlegern wie Investmentfonds als Basis für ihre Währungsgeschäfte. ap

Die Referenzkurse dienen Unternehmen und Profi-Anlegern wie Investmentfonds als Basis für ihre Währungsgeschäfte.

WashingtonDas US-Justizministerium hat erstmals eine Untersuchung zu Manipulationen an den Devisenmärkten bestätigt. Eine entsprechende Prüfung laufe, teilte die für strafrechtliche Ermittlungen zuständige Stabsleiterin, Mythili Raman, am Dienstag in einer Reuters vorliegenden Erklärung mit.

Bereits seit Sommer kursieren Berichte über Tricksereien bei der Festlegung von Referenzkursen für viele Währungen. Seither haben die Aufsichtsbehörden rund um den Globus den Druck auf Banken und Händler verschärft, die mutmaßlich in die Manipulationen verwickelt sind. Zuletzt leitete die britische Finanzmarktaufsicht FCA eine formale Untersuchung der Kurstricksereien ein. In Deutschland schließt die Aufsicht BaFin Sonderprüfungen nicht mehr aus.

Die Referenzkurse dienen Unternehmen und Profi-Anlegern wie Investmentfonds als Basis für ihre Währungsgeschäfte. Am Devisenmarkt werden pro Tag Währungen im Wert von mehr als fünf Billionen Dollar gehandelt. Wie genau Devisenhändler mutmaßlich an den Indexwerten geschraubt haben können, ist bislang unklar.

Von

rtr

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