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27.09.2013

09:34 Uhr

Devisen-News

Euro hält sich stabil

Der Euro hat sich gegenüber dem Dollar stabilisiert. Zuvor hatte eine EZB-Ankündigung über weitere Zinssenkungen die Währung besonders in Fernost geschwächt. Neue Konjunkturdaten könnten den Druck zudem wieder erhöhen.

Die Euro-Skulptur vor der Zentrale der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main. Aussagen von EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure haben den Euro im asiatischen Handel geschwächt. dpa

Die Euro-Skulptur vor der Zentrale der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main. Aussagen von EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure haben den Euro im asiatischen Handel geschwächt.

SidneyDer Euro pendelt sich weiterhin bei der Marke von 1,35 US-Dollar ein. Am Freitagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3490 Dollar und damit etwas mehr als am späten Vorabend. Ein Dollar war 0,7411 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3499 (Mittwoch: 1,3504) Dollar festgesetzt.

Im asiatischen Handel hat der Euro am Freitagmorgen etwas schwächer tendiert. Die europäische Gemeinschaftswährung verlor leicht auf 1,3478 Dollar nach 1,3488 Dollar im späten New Yorker Handel vom Donnerstag. Händler verwiesen auf Äußerungen von EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure, wonach die Europäische Zentralbank Spielraum für eine weitere Zinssenkung habe. Zur japanischen Währung tendierte der Dollar bei 98,79 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei 0,9100 Franken je Dollar und 1,2266 Franken je Euro.

In den vergangenen Tagen hatte der Streit im US-Kongress über den Staatshaushalt den Dollar unter Druck gesetzt und den Euro auf zeitweise 1,3536 Dollar klettern lassen. Sollten sich die Politiker im US-Kongress nicht auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen, droht den USA Mitte Oktober die Zahlungsunfähigkeit. Angesichts der verhärteten Fronten zwischen Demokraten und Republikaner ist völlig unklar, wie eine Einigung aussehen könnte.

Zum Wochenausklang stehen außerdem zahlreiche Konjunkturdaten auf dem Plan. In Europa dürften vor allem neue Stimmungsindikatoren für Aufmerksamkeit sorgen. In den USA werden Zahlen zum privaten Konsum und zur Verbraucherstimmung veröffentlicht. Die Daten sind von großer Bedeutung für die amerikanische Geldpolitik, da die US-Notenbank Fed ihre Geldschwemme nur im Falle einer anhaltenden Konjunkturerholung eindämmen will.

Von

rtr

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