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29.08.2013

08:55 Uhr

Devisen

Syrien-Konflikt sorgt für nervösen Euro-Handel

Die Syrien-Krise bestimmt weiterhin den Devisenmarkt. Der Euro schwankt zwischen 1,3338 und 1,3303 Dollar. Die US-Währung erhält indes Unterstützung von neuen Konjunkturdaten, die ihm Auftrieb verleihen sollten.

Der Euro schwankt, die Risikoscheu an den Märkten bleibt hoch. dpa

Der Euro schwankt, die Risikoscheu an den Märkten bleibt hoch.

FrankfurtGroße Nervosität am Devisenmarkt: Aufgrund des Syrien-Konflikts hat der Euro am Donnerstag nur schwer eine Richtung finden können. Die Gemeinschaftswährung schwankte zwischen 1,3338 und 1,3303 Dollar. Die Risikoscheu an den Märkten bleibe erst einmal hoch, der Dollar dürfte sich als sicherer Währungshafen daher tendenziell von der starken Seite zeigen, prognostizierte Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen.

Unterstützung sollte der Dollar auch von neuen Konjunkturdaten erhalten. Bei der am Nachmittag anstehenden zweiten Schätzung des US-BIP-Wachstums für das zweite Quartal wird mit einer Aufwärtsrevision gerechnet. Zudem dürften die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe minimal gesunken sein. Experten zufolge sollten die Konjunkturdaten die Erwartung einer baldigen Straffung der US-Geldpolitik bestärken und dem Dollar daher Auftrieb geben.

Notenbankchef Ben Bernanke hatte Ende Mai angekündigt, den Geldhahn langsam zuzudrehen, sofern sich die US-Wirtschaft erholt. Seitdem wird an den Finanzmärkten heftig über Zeitpunkt und Umfang des sogenannten „Tapering“ spekuliert.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Toni

29.08.2013, 10:33 Uhr

(*) RIA Nov

Nach dem mutmaßlichen Giftgas-Einsatz nahe Damaskus haben die syrischen Regimegegner nach Angaben der Regierung in Damaskus mindestens dreimal chemische Waffen gegen die Armee eingesetzt. Darüber informierte der syrische UN-Botschafter Bashar al-Jaafari am Mittwoch. Der Diplomat forderte eine Untersuchung.

„Ich habe gebeten, den UN-Inspektoren aufzutragen, die drei grausamen Vorfälle vom 22. 24. und 25. August, bei denen Soldaten der syrischen Armee tödliches Gas einatmeten, zu untersuchen“, sagte al-Jaafari nach Angaben der Agentur Reuters.

Account gelöscht!

29.08.2013, 10:58 Uhr

Was läuft im Hintergrund des Syrien-Krieges ab?

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2013/08/saudi-arabien-droht-russland-mit.html

http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/energy/oilandgas/10266957/Saudis-offer-Russia-secret-oil-deal-if-it-drops-Syria.html

-> also, der Saudische Geheimdienstchef bedroht Rußland subtil mit Terror bei den Olympischen Spielen 2014 - durch von Saudi-Arabien kontrollierte tschetschenische Terroristen an.
(gibt es da nicht einen Staat namens USA, der gerade auf Kriegspfad gegen den Terror ist? Wann wird Saudi-Arabien bombadiert?)

-> er sagt gleichzeitig, daß offenbar Saudi-kontrollierte Terroristen aus Tschetschenien "Bürgerkrieg" gegen die syrische Regierung simulieren. Daran sieht man, was hier wirklich abläuft (zumal es Berichte gibt, nach denen das Giftgas aus Saudischer Produktion stammt).

-> ganz offensichtlich soll Syrien von außen destabilisiert und dann mit Hilfe der bewährten Methode eines "False-Flag-Angriffs" zur Überschreitung vorher extra gesetzter "roter Linien" abgeschossen werden (für deren Anmaßung es nicht einmal eine völkerrechtliche Grundlage gibt)

Da Methode ist so PRIMITIV, daß unsere Systempresse definitiv das gemerkt haben muß und sich daher an diesem Völkerrechts-Verbrechen MITSCHULDIG macht.

Account gelöscht!

29.08.2013, 11:03 Uhr

@Toni

Die USA haben nach der Analyse von P.C. Roberts, einem stellvertretenden US-Finanzminister der Reagan-Zeit kein Interesse an einer Untersuchung, weil sie deren Ergebnis kennen und fürchten:

http://krisenfrei.wordpress.com/2013/08/29/leider-bestehen-die-medien-nur-aus-zuhaltern-und-huren-fur-regierungen/

...„Die Regierungen der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs haben perfekt klar gemacht, dass Assad keine chemischen Waffen eingesetzt hat. Hätte Assad chemische Waffen eingesetzt, würde Washington auf den Bericht der UNO-Inspektoren für chemische Waffen warten, die die Untersuchung durchführen. Der UNO-Generalsekretär sagt, dass zuerst die Fakten geklärt werden sollten, bevor ein Krieg begonnen wird, aber Washington weiss, dass die Tatsachen beweisen werden, dass die Regimes der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs Lügner sind. Washington steht unter Druck, anzugreifen ehe die Experten die Fakten präsentieren.“

Warum die Eile, das haben sich auch früher schon andere Blogger gefragt:

http://qpress.de/2013/08/27/grosse-eile-beim-ueberfall-auf-syrien-angriff-naechste-woche-bevor-entlastende-beweise-fuer-assad-auftauchen/

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