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25.11.2014

17:49 Uhr

Devisen

Unklarheit über Zinswende belastet Pfund

Die Bank of England ist sich über ihre Zinspolitik nicht einig, die unklare Situation setzte am Dienstag das Pfund unter Druck. Auch ein Vorsprechen der im Parlament durch die Notenbank half den Händlern nicht weiter.

Die unklare Politik der Bank of England hat dem Pfund am Dienstag zu schaffen gemacht. dpa

Die unklare Politik der Bank of England hat dem Pfund am Dienstag zu schaffen gemacht.

FrankfurtDie Unklarheit über den Zeitpunkt der Zinswende in Großbritannien hat das Pfund am Dienstag belastet. Die Währung des Vereinigten Königreichs fiel auf 1,5668 Dollar zurück nach 1,5706 Dollar im Schlussgeschäft des Vortages.

Vertreter der Bank of England hatten sich am Vormittag vor dem Parlament geäußert - aus Sicht von Händlern brachte dies jedoch nicht gerade mehr Licht ins Dunkel. Die Bank of England sei in einem abwartenden Modus, sagte ein Händler.

Zuletzt zeigte sich die britische Notenbank weiter uneins über die Zinspolitik. Die Bank of England hält den Schlüsselzins seit mehr als fünf Jahren auf dem historisch niedrigen Niveau von 0,5 Prozent. An den Märkten wird erst für Oktober 2015 mit einer Erhöhung gerechnet.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

26.11.2014, 17:40 Uhr

Schon zweimal verschob die BoE die längst beschlossene Zinserhöhung.

Jedes mal war die Fed Schuld, und die EZB.
Beide wollten sich noch Zeit lassen mit Zinsänderungen.
Also sah sich die BoE genötigt, vor allem ihre Freunde in USA nicht per Zinserhöhung unter Druck zu setzen.

All zu lange jedoch kann sie nicht zuwarten, denn alles steht auf Gelb und wartet auf den Hike.
Politisch steht sie dazu immer stärker unter Druck, wie sich täglich zeigt.

Ist es erst soweit, wandert das Geld aus EU, Fernost und USA nach England, die schönen Zinsen zu genießen.
Also stehen alle unter Druck - von USA über Asien bis EU.

Noch dieses Jahr könnte mindestens England soweit sein.
Gratulation.

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