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22.05.2014

19:05 Uhr

Devisen

Wirtschaftsdaten belasten Euro

Der Euro musste am Donnerstag Verluste hinnehmen. Selbst durchwachsene US-Daten haben die Gemeinschaftswährung nicht gegenüber dem Dollar aufwerten.

Der Kurs der Europäischen Gemeinschaftswährung ist vor der Entscheidung der EZB am 5. Juni weiter gestiegen. dpa

Der Kurs der Europäischen Gemeinschaftswährung ist vor der Entscheidung der EZB am 5. Juni weiter gestiegen.

FrankfurtDer Euro hat am Donnerstag an Wert verloren. Schwache Wirtschaftsdaten belasteten. Die Gemeinschaftswährung sank am Nachmittag bis auf 1,3647 US-Dollar und stand zuletzt leicht erholt bei 1,3660 Dollar. Ihr Tageshoch hatte sie im frühen Handel bei 1,3688 Dollar erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3668 (Mittwoch: 1,3676) Dollar fest

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Mai leicht eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex - eine Umfrage unter ranghohen Unternehmensvertretern - fiel um 0,1 Punkte auf 53,9 Zähler, wie das Forschungsunternehmen Markit mitteilte. „Die Eintrübung des außenwirtschaftlichen Umfeldes geht nicht spurlos an der Industrie im Euroraum vorüber“, kommentierte Analyst Christoph Weil von der Commerzbank.

Durchwachsene US-Konjunkturdaten konnten dem Euro am Nachmittag kaum Kursauftrieb verleihen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen stärker als angenommen. Neue Zahlen vom Häusermarkt blieben zwar hinter den Erwartungen zurück, deuteten aber dennoch eine Wende zum Positiven an. Laut Volkswirt Johannes Jander von der Helaba lassen die Daten hoffen, dass die Eintrübung des Immobiliensektors aufgrund des strengen Winters in den USA überwunden ist.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81040 (0,80940) britische Pfund, 138,96 (138,18) japanische Yen und 1,2215 (1,2216) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1298,50 (1287,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 29 900,00 (29 790,00) Euro..

Von

rtr

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