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25.09.2015

17:26 Uhr

Devisen

Yellen lässt Euro unter 1,12 Dollar stürzen

In den vergangenen Tagen zeigte sich der Euro durchaus stabil. Er kratzte sogar an der Marke von 1,13 Dollar. Zum Wochenende hin fällt er jedoch wieder – aufgrund der Äußerungen von Fed-Chefin Janet Yellen.

Die Aussagen der Fed-Chefin belasten den Euro. AFP

Fallender Eurokurs

Die Aussagen der Fed-Chefin belasten den Euro.

Frankfurt/MainDer Euro ist am Freitag wegen neuer Signale für bald steigende US-Leitzinsen deutlich unter Druck geraten. Am späten Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1185 US-Dollar, nachdem sie am Donnerstag noch zeitweise bis auf knapp 1,13 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1151 (Donnerstag: 1,1241) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8968 (0,8896) Euro.

Der Dollar profitierte von Äußerungen der US-Notenbankvorsitzenden Janet Yellen. Sie hatte am späten Donnerstagabend die Möglichkeit einer ersten Zinsanhebung nach der Finanzkrise für dieses Jahr bekräftigt. Der Markt erwartet die Leitzinsanhebung jetzt im Dezember.

Die US-Wirtschaft war im Frühjahr laut einer dritten Schätzung noch stärker gewachsen als bisher ermittelt. Laut Regierungszahlen vom Freitag war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von April bis Juni auf das Jahr hochgerechnet um 3,9 Prozent gestiegen. In einer vorherigen Schätzung war noch ein etwas schwächeres Plus von 3,7 Prozent ermittelt worden. Auch das von der Universität von Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen hatte sich im September nicht so stark eingetrübt wie zunächst ermittelt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,73475 (0,73870) britische Pfund, 134,92 (134,48) japanische Yen und 1,0922 (1,0928) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 32 490,00 (31 980,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1146,65 (1154,50) Dollar gefixt.

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