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13.08.2015

12:35 Uhr

Devisen

Yuan-Turbulenzen ebben ab

Die internationalen Devisenmärkte beruhigen sich nach der jüngsten Yuan-Abwertung wieder. Indes rückt der Dollar zum Euro und dem Franken vor. Außerdem steigt die schwedische Krone wieder.

Der Schatten eines Mannes wird vom Glas reflektiert, als er eine Zeitung liest, die über die Abwertung der Landeswährung berichtet. Am Mittwoch ging es für den Yuan weiter abwärts. ap

Yuan

Der Schatten eines Mannes wird vom Glas reflektiert, als er eine Zeitung liest, die über die Abwertung der Landeswährung berichtet. Am Mittwoch ging es für den Yuan weiter abwärts.

Die Turbulenzen an den weltweiten Devisenmärkten haben am Donnerstag nachgelassen. Die tagelangen Verluste der chinesischen Landeswährung Renminbi (umgangssprachlich Yuan) haben sich am Donnerstag abgeschwächt. Chinas Intervention an den Devisenmärkten hatte zuvor den Dollar belastet. Marktteilnehmer waren in Sorge, dass die Abwertung des Renminbi dazu führen könnte, die im September erwartete Leitzinsanhebung der US-Notenbank Fed weiter in die Zukunft zu verschieben.

„Ich bin nicht davon überzeugt, dass die Lage in China dazu führt, dass sich die Erwartungen bei der Fed- Leitzinserhöhung verändern”, sagte Daisuke Karakama, Chefökonom der Mizuho Bank in Tokio. „Diejenigen, die darauf wetten, dass die Anhebung im September kommt, haben gesagt, entscheidend für den Zeitpunkt seien die US-Wirtschaftsdaten, welche eine solide Erholung untermauern.”

Der Dollar stieg zum Euro 0,4 Prozent und war zuletzt bei 1,1111 Dollar je Euro. Zum Franken stieg der Greenback 0,3 Prozent und erreichte 97,80 Rappen. Der Yen war zum Euro 0,1 Prozent fester bei 138,42 Yen je Euro. Zum Dollar ermäßigte sich die Devise um 0,3 Prozent und stand bei 124,56 Yen je Dollar.

Devisenspekulation mit dem Yuan: Auf dem falschen Fuß erwischt

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Der Höhenflug der chinesischen Währung ist vorbei. Spekulative Anleger, die auf einen steigenden Yuan gesetzt haben, müssen herbe Verluste einstecken. Bei manchen Produkten könnte es sogar zum Totalverlust kommen.

Die Schwedische Krone stieg zu Euro und Dollar um 1,3 Prozent und 0,9 Prozent. Die Deflation war im Juli zurückgegangen, die Preise sanken um jährlich 0,1 Prozent. Analysten hatten mit einem Preisrückgang um 0,4 Prozent gerechnet. Im Juli hatte die Riksbank den Einlagensatz auf das Rekordtief von minus 0,35 Prozent gedrückt, um den Preisauftrieb zu beleben, der seit Ende 2012 nahe null tendiert.

„Es besteht das Risiko, dass einige Devisenanleger auf dem falschen Fuß erwischt worden sind von dieser Zahl”, sagte Martin Enlund, leitender Analyst bei Nordea Bank in Stockholm.

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