Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2009

07:25 Uhr

Devisen

Zinserwartungen schwächen den Euro

Devisenexperten rechnen in dieser Woche mit einem weiteren Rückgang des Euro zum Dollar. Bereits in der Vorwoche hat die europäische Gemeinschaftswährung etwa drei Prozent zum Greenback verloren. Weiteren Abgabedruck erzeugen die Zinserwartungen.

FRANKFURT. Ökonomen rechnen damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) angesichts des zunehmenden Konjunktureinbruchs den Leitzins am Donnerstag auf zwei Prozent senken wird. „Die EZB war viel zu optimistisch bezüglich des Wirtschaftswachstums“, sagt Derek Halpenny von der Bank of Tokyo-Mitsubishi. „Das wird den Euro belasten.“ Die Gemeinschaftswährung notierte am Freitag bei 1,3434 Dollar je Euro.

Wenn die russischen Finanzmärkte am 11. Januar nach einer siebentägigen Feiertagspause wieder öffnen, könnte auch die Landeswährung Rubel weiter sinken. Denn Unternehmen und Banken brauchen ausländische Währung, um Anleihen im Volumen von über 80 Mrd. Dollar abzulösen, die dieses Jahr fällig werden. Das sagen Experten der französischen Bank Société Générale. Sie rechnen damit, dass der Rubel im Januar gegenüber einem Währungskorb aus Dollar und Euro um zehn Prozent nachgeben wird. Zwischen August und Jahresende 2008 hat die russische Währung wegen des sinkenden Ölpreises bereits 20 Prozent zum Dollar und elf Prozent zum Euro verloren.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×