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07.01.2009

18:30 Uhr

Devisenbericht

Euro erholt sich nach Talfahrt etwas

Der Euro hat sich nach drei Tagen Talfahrt zum Dollar am Mittwoch leicht erholt. Am Nachmittag wurden 1,3661 Dollar für den Euro gezahlt – 0,9 Prozent mehr als am Vorabend. Stützend wirkten zum einen schlechte Konjunkturdaten aus den USA, zum anderen Spekulationen um den Leitzins der Europäische Zentralbank.

HB FRANKFURT. In den USA dürften die Arbeitgeber im Dezember deutlich mehr Arbeitsplätze abgebaut haben, als Volkswirte erwartet hatten. Nach Angaben des Arbeitsmarkt-Beobachters ADP wurden 693 000 Stellen gestrichen. Auch die Zahl der Hypothekenanträge ging zurück.

Auftrieb für den Euro brachten nach Händlerangaben auch Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins wohl nicht auf ein so niedriges Niveau senken wird wie die anderen bedeutenden Notenbanken. „Dass sich der Euro am Dienstag vom Tagestief bei 1,3313 Dollar erholt hat, zeigt die anhaltenden Bedenken zur Lockerung der US-Geldpolitik“, sagte Devisenanalyst Derek Halpenny von der Bank of Tokyo-Mitsubishi. Das Protokoll der vergangenen US-Notenbanksitzung hatte am Dienstag gezeigt, dass einige Fed-Vertreter klar das Risiko einer anhaltenden Rezession sehen.

Aufwärts ging es auch für den Schweizer Franken. Zum Greenback stieg der Franken 1,5 Prozent auf 1,09 je Dollar, nachdem er in den drei Handelstagen zuvor knapp fünf Prozent nachgegeben hatte. Zum Euro legte der Franken 0,7 Prozent zu.

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