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22.01.2009

18:39 Uhr

Devisenbericht

Euro festigt sich zum Dollar

Der Euro hat gegenüber dem Dollar etwas nachgegeben auf 1,2944 Dollar. Auf der Gemeinschaftswährung lastete ein überraschend starker Rückgang der französischen Verbraucherausgaben. Am Nachmittag erklärte zudem der als US-Finanzminister nominierte Timothy Geithner, ein starker Dollar sei im Interesse der USA.

Auftrieb für den Greenback: Der ehemalige Fed-Banker und künftige US-Finanzminster Timothy Geithner, betonte am Donnerstag, ein starker Dollar sei im Interesse der USA. Foto: Reuters Reuters

Auftrieb für den Greenback: Der ehemalige Fed-Banker und künftige US-Finanzminster Timothy Geithner, betonte am Donnerstag, ein starker Dollar sei im Interesse der USA. Foto: Reuters

HB FRANKFURT. Erneut schwächer zeigte sich das Pfund gegenüber Euro und Dollar. Einer Studie von Merrill Lynch zufolge setzen die Anleger inzwischen darauf, dass Großbritannien sein Top-Rating „AAA“ verliert. Zum Euro wurde die britische Währung bei 94,37 Pence je Euro gehandelt, gegenüber dem Dollar notierte sie bei 1,3712 Dollar.

Hingegen profitierte der Yen angesichts der verbreiteten Konjunkturskepsis von seinem Status als sicherer Hafen und verteuerte sich auf 114,89 Yen je Euro und 88,75 Yen je Dollar. Gebremst wurde der Anstieg dann jedoch von einer Erklärung des japanischen Vizefinanzministers Naoyuki Shinohara, der Interventionen am Devisenmarkt nicht ausschließen wollte.

Die Aussicht auf ähnliche Interventionen durch die Schweizerische Nationalbank drückte auch den Schweizer Franken zunächst nach unten. Ein überraschend guter Wert beim ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für die Schweiz stützte die Währung dann jedoch, der Franken stieg auf 1,4960 Franken je Euro.

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