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28.01.2013

17:31 Uhr

Devisenbericht

Euro hält sich auf Elfmonatshoch

Die Hoffnung auf ein Ende der Wirtschaftsflaute in Europa gibt der Gemeinschaftswährung Rückenwind. Der Euro hält sich stark bei 1,3444 Dollar. Zu Wochenbeginn kletterte auch die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen.

Eine Ein-Euro-Münze. AFP

Eine Ein-Euro-Münze.

FrankfurtDer Euro hat sich am Montag trotz leichter Kurseinbußen auf hohem Niveau behauptet. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3450 US-Dollar. Das war nur geringfügig weniger als das am Freitag erreichte Elfmonatshoch. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3444 (Freitag: 1,3469) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7438 (0,7424) Euro.

Zu Wochenbeginn hielten sich die Kursausschläge zwischen Euro und Dollar in engen Grenzen. Auch an den Börsen fielen die Schwankungen vergleichsweise gering aus.

Dass der Euro seit vergangenem Sommer etwa 14 US-Cent zugelegt hat, liegt in erster Linie an der Beruhigung der Schuldenkrise. Dieser Trend setzte sich am Montag fort: So musste Deutschland erstmals seit über einem halben Jahr wieder Zinsen zahlen, um sich für ein Jahr zu verschulden. Bis dato waren die Anleger bereit, dem Bund eine Prämie für die sichere Verwahrung ihres Geldes zu zahlen. Auch im freien Handel sind die Zinsen für deutsche Staatsanleihen in den letzten Monaten spürbar gestiegen. Zu Wochenbeginn kletterte die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen erstmals seit September 2012 wieder über 1,7 Prozent.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85450 (0,85140) britische Pfund, 122,21 (122,71) japanische Yen und 1,2472 (1,2444) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1656,50 (1660) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38.940 (39.280) Euro.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Euroklopapier

28.01.2013, 08:45 Uhr

Absolute Krisenwarnung!!!!!
Die EZB akzeptiert ab sofort ESM Schrottpapiere als Sicherheiten für ihre korrupten Geschäftsbanken. Die Banken kaufen im Auftrag vom Draghi ESM Papiere und geben diese wieder bei der EZB ab und bekommen dafür ihre Kohle wieder. So eine Betrugmaschinerie und es wird keiner eingesperrt!!
Es werden jetzt direkt über die Druckerpresser alle Pleitebanken und deren Pleiteländer finanziert. Still und heimlich haben Sie dieses beschlossen.
Der Suberdraghi wird jetzt alle retten. Was das bedeutet für die die Währung Euro, muss jedem klar sein. Die Nachrichten schweigen und stimmen nur in das Propagandalied "Wirtschaftswachstum und Aktien kaufen. Die Krise ist vorbei!" mit ein. In Wirklichkeit fängt die Krise gerade an. Wenn nächstes Jahr die Wurstsemmel das Doppelte kostet, sollte jeder wissen warum!
Weg mit dem Euro - Sachwerte als Sicherheiten kaufen!!!!!!!

Account gelöscht!

28.01.2013, 10:03 Uhr

Draghis Gefährlichkeit hat sich noch nicht herumgesprochen. Die Meldung hatte nicht `mal bloomberg: Die Europäische Zentralbank (EZB) will künftig Anleihen des permanenten europäischen Rettungsschirms ESM als Sicherheiten bei ihren Refinanzierungsgeschäften mit den Geschäftsbanken akzeptieren.
Die Ankündigung Draghis die Staatsschulden durch die Notenpresse zu finanzieren ist damit unmittelbar gegeben. Im ESM sind Rettungsgelder, die quasi oberfaul und uneinbringbar sind. Und gleichwohl wird der ganze Schrott aufgekauft. Die EZB hat den Zirkus um Davos geschickt genutzt um die fundamentalste Entscheidung der letzten beiden Jahre fast klammheimlich durchzudrücken. Ab sofort sagt auch der Leineweber: Die Notenpresse wird zur Finanzierung der Staatshaushalte eingesetzt. Das war bis heute noch nicht klar, vgl. fortunanetz heute. Jetzt sind alle Dämme gebrochen.
Der Euro nimmt am Abwertungswettlauf teil!

Arminius

29.01.2013, 07:01 Uhr

How would exchange rates adjust if the
euro were to break up?
More and more financial institutions and multinationals want to hedge the
exchange rate risk stemming from a possible break-up of the euro. What must, for instance, a company in the Northern euro zone do if it has subsidiaries, or production sites, in the Southern euro zone? To hedge this exchange rate risk, one would first have to know how the exchange rates of the various member countries would move against one another if the euro
were to break up. One could then, for the company in a given country, offset the losses on its assets in a country whose currency would depreciate by gains on assets in another country whose currency would appreciate against that of the company’s country. We propose an assessment method based on the sign and the size of Target 2 accounts. The results of this simple assessment are given at the end of this article.
While Spain would be hit by a 20% depreciation against the euro’s previous exchange rate, the depreciation would be 30% for Greece and Portugal, 12% for Italy; stability for France; and there would be an appreciation of around 20% in Germany and the Netherlands. Natixis ECONOMIC RESEARC Author:
Patrick Artus

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