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04.01.2013

09:33 Uhr

Devisenbericht

Euro setzt Talfahrt fort

Die US-Notenbank Federal Reserve könnte die Anleihekäufe zu Gunsten der Wirtschaft in diesem Jahr beenden. Der europäischen Gemeinschaftswährung bekam die Ankündigung nicht gut. Sie notierte zuletzt bei 1,3017 Dollar.

Eine Ein-Euro-Münze. AFP

Eine Ein-Euro-Münze.

Der Euro hat am Freitagmorgen gegenüber dem Dollar weiter nachgegeben. In den USA war am Vorabend aus dem Protokoll der Sitzung des zinspolitischen Offenmarktausschusses bekannt geworden, dass die Notenbank Federal Reserve darüber diskutiert, ihre Anleihekäufe im Volumen von monatlich 85 Mrd. Dollar im Laufe dieses Jahres zu beenden. Das verschaffte dem Greenback Auftrieb.

Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,3017 Dollar 0,3 Prozent niedriger gehandelt. Am Donnerstag hatte der Euro gut ein Prozent zum Dollar verloren.

Weitere Impulse werden von den US-Arbeitsmarktzahlen für Dezember erwartet, die um 14.30 Uhr MEZ anstehen. In einer Umfrage von Bloomberg News rechnen die befragten Ökonomen mit einem Anstieg der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote dürfte unverändert bei 7,7 Prozent verharren.

Der Schweizer Franken notierte zum Euro kaum verändert bei 1,2092 Franken. Gegenüber dem Dollar lag der Franken 0,3 Prozent tiefer bei 92,90 Rappen.

Die japanische Währung wurde zum Dollar 0,7 Prozent schwächer bei 87,86 Yen gehandelt. Gegenüber dem Euro verlor der Yen 0,4 Prozent auf 114,34 Yen.

“Die Yen-Schwäche ist von der Erwartung auf drastische konjunkturbelebende Maßnahmen in Japan angetrieben worden”, sagte Daisaku Ueno, leitender Stratege für Devisen und Festverzinsliche bei Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities Co. in Tokio. Optimismus im Hinblick auf bessere US- Fundamentaldaten habe die Yen-Verkäufe und Dollar-Käufe verstärkt, ergänzte er.

Der Yen hat in den letzten fünf Handelstagen 2,1 Prozent gegenüber dem Dollar verloren, liegt aber noch 15 Prozent über dem Zehn-Jahresdurchschnitt von 101 Yen je Dollar.

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