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14.01.2009

18:19 Uhr

Devisenbericht

Irland-Bericht bringt Euro in Bedrängnis

Der Euro hat am Mittwoch nach anfänglichem Anstieg zum Dollar nachgegeben, holte einen Teil des Verlustes jedoch wieder auf. Die Nachricht, dass Irland beim Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfe nachgesucht habe, wurde sowohl von Irland als auch vom IWF dementiert.

HB FRANKFURT. Der irische Fernsehsender RTE hatte berichtet, dass Irlands Premierminister Brian Cowen den IWF zu Hilfe rufen wolle, falls sich die Wirtschaft weiter verschlechtere, zog den Bericht jedoch später als „unzutreffend“ zurück. Der Euro hatte auf die Nachricht hin knapp einen Cent zum Dollar verloren. Am Nachmittag notierte die Gemeinschaftswährung 0,3 Prozent niedriger bei 1,3139 Dollar. Schwache Konjunkturdaten aus Europa hatten den Euro zusätzlich belastet.

Der russische Rubel markierte ein Sechsjahrestief zum Dollar. Russlands Zentralbank hatte die Währung zum dritten Mal innerhalb von vier Tagen abgewertet, dazu kam der immer noch ungelöste Gasstreit mit der Ukraine. Die russische Währung wurde zu 31,8219 je Dollar und 41,7786 je Euro gehandelt. Damit hat sie seit Beginn der aktuellen Abwertungsrunde im November rund 20 Prozent eingebüßt. Volkswirt Stanislaw Ponomarenko von ING erwartet für den Januar einen weiteren Rückgang des Rubels um vier Prozent, da der Gasstreit die Investoren abschrecke.

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