Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.01.2009

18:29 Uhr

Devisenbericht

Konjunkturdaten belasten erneut den Euro

Wegen schlechter Konjunkturnachrichten aus Europa hat der Euro am Donnerstag zum Dollar nachgegeben und ist zeitweise auf 1,30 Dollar gesunken. Aus den USA trafen zwar ebenfalls Anzeichen eines fortgesetzten wirtschaftlichen Abschwungs ein.

HB FRANKFURT. Diese hatte der Devisenmarkt offenbar aber bereits eingepreist. Am Nachmittag notierte der Euro bei 1,3078 und damit 0,7 Prozent schwächer als am Vorabend.

Ein EU-Index des Geschäfts- und Konsumklimas ist im Januar auf ein Rekordtief gefallen. Die Kapazitätsauslastung der Industrie sank auf den niedrigsten Stand seit 18 Jahren. In den USA fiel die Zahl der verkauften neuen Eigenheime auf den niedrigsten Stand seit dem Statistikbeginn 1963.

Die Abwertung des russischen Rubels gewann an Tempo. Zum Dollar gab die Währung in den vergangenen zwei Tagen 5,6 Prozent nach – so stark ging es in solch einem Zeitraum seit einem Jahrzehnt nicht mehr abwärts. Zum Euro verlor der Rubel seit Wochenbeginn sieben Prozent. Druck auf Russlands Währung bringt zum einen die gesunkenen Einnahmen aus dem Ölexport. Infolge der Finanzkrise ziehen ausländische Anleger zudem immer mehr Kapital aus dem Land ab, seit August flossen laut BNP mindestens 278 Mrd. Dollar ab. Ein Dollar kostete knapp 35 Rubel, ein Euro etwa 46 Rubel.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×