Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.01.2010

06:15 Uhr

Devisenhandel

Dollar steigt wegen schwacher Börsen

In Europa und den Vereinigten Staaten liegen die Aktienmärkte im Minus. Sorgen um die Konjunktur tauchen wieder auf. Der Risikoappetit der Anleger sinkt.

FRANKFURT (dpa-AFX) . Der Kurs des Euro hat am Freitag im Umfeld schwacher US-Börsen seine Verluste ausgeweitet. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,4370 US-Dollar gehandelt. Im frühen Handel hatte der Euro noch bei 1,4429 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,4374 (Donnerstag: 1,4486) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6957 (0,6903) Euro.

„Zusammen mit den schwachen US-Börsen und der gestiegenen Risikoaversion hat der Euro im Tagesverlauf weiter verloren“, sagte Devisen-Experte Özgür Atasever vom Bankhaus Metzler. Auch hätten Konjunkturdaten aus den USA enttäuscht. So war das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima für den Januar unter den Erwartungen geblieben und hatte sich nicht so stark wie erhofft aufgehellt.

Die Dynamik am Aktienmarkt hat nach Einschätzung von Atasever nachgelassen und begünstige damit einen stärkeren Dollar. Dieser wird von Anlegern gerne in Schwächephasen der Börsen gekauft. Neben den Aktienmärkten dürften laut Atasever aber auch die künftigen Konjunkturdaten aus den USA entscheidende Impulse für den Euro-Dollar-Kurs geben.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88105 (0,89050) britische Pfund , 130,76 (132,88) japanische Yen und 1,4756 (1,4804) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1 128,00 (1 138,25) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 25 430,50 (25 326,80) Euro.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Peter Scholz

15.01.2010, 13:19 Uhr

ich halte das nicht für blödsinn. Frau Merkel hat zigfach betont, daß sie kein Konzept für Deutschland habe. Frau Merkel ist überfordert und das sieht man ihr auch deutlich an. Ein Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen ist wahrscheinlich.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×