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16.05.2011

08:23 Uhr

Devisenhandel

Euro bleibt in der Defensive

Vor dem Treffen der europäischen Finanzminister bleibt der Euro stabil im Vergleich zum Vorwochengeschäft. Da hatte er sich schon wieder etwas hochgearbeitet von einem Sechs-Wochen-Tief.

Devisenhändler nehmen den Euro in die Zange. Quelle: dpa

Devisenhändler nehmen den Euro in die Zange.

FrankfurtIm Vorfeld des Ecofin-Treffens ist der Euro am Montag in der Defensive geblieben. Die Gemeinschaftswährung notierte um 1,4125 Dollar und damit in etwa auf dem Niveau des späten Vorwochengeschäfts. Damit hatte sie sich aber schon wieder etwas hochgearbeitet von einem Sechs-Wochen-Tief im frühen asiatischen Geschäft um 1,4046 Dollar. Beim Schuldenkrisentreffen der Eurogruppen-Finanzminister geht es um heikle Themen: Die Verabschiedung des portugiesischen Hilfspakets, eine mögliche Aufstockung der Hilfen für Griechenland und niedrigere Kreditzinsen für Irland. Die Unsicherheiten wurden durch die Festnahme von IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn - wegen des Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung - verstärkt. Immerhin trägt der Internationale Währungsfonds einen Teil der Hilfspakete. "Der Euro wird in diesem Umfeld kaum eine Erholung hinlegen können", resümierte die Commerzbank in einem Kommentar.

Die zehnjährigen griechischen Anleihen rentierten unverändert mit 15,763 Prozent. Die zehnjährigen deutschen Papiere rentierten mit 3,087 (spätes Vorwochengeschäft: 3,077) Prozent. Der Bund-Future lag drei Ticks höher bei 124,45 Zählern.

rtr

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