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11.02.2014

17:08 Uhr

Devisenhandel

Euro büßt frühe Gewinne nach Yellen-Aussagen ein

Nach Aussagen der neuen US-Notenbankchefin Janet Yellen ist der Euro unter Verkaufsdruck geraten. ihre frühen Gewinne musste die Gemeinschaftswährung am Nachmittag abgeben.

US-Notenbankchefin Janet Yellen signalisiert eine Eindämmung der Geldflut durch die Fed. Reuters, Sascha Rheker

US-Notenbankchefin Janet Yellen signalisiert eine Eindämmung der Geldflut durch die Fed.

SydneyDer Euro ist am Dienstag nach Aussagen der neuen US-Notenbankchefin Janet Yellen unter Verkaufsdruck geraten. Am Nachmittag musste die Gemeinschaftswährung ihre frühen Gewinne abgeben. Sie wurde bei 1,3645 US-Dollar gehandelt und damit nahezu zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3676 (Montag: 1,3638) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7312 (0,7332) Euro.

Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt als US-Notenbankchefin signalisierte die Nachfolgerin von Ben Bernanke bei einer Anhörung vor dem Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses eine weitere Eindämmung der Geldflut durch die Fed. Bereits seit dem Jahreswechsel hat die Notenbank ihre Anleihekäufe monatlich in einem Volumen von zehn Milliarden Dollar gedrosselt.

„Es dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Fortsetzung der sukzessiven Reduzierung der Anleihekäufe ausgegangen werden“, kommentierte Analyst Bernd Krampen von der NordLB die Aussagen von Yellen. Die neue Fed-Chefin habe hierfür „vorerst grünes Licht“ gegeben. Davon habe der US-Dollar profitiert und der Euro habe im Gegenzug seine frühen Gewinne wieder abgegeben.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83075 (0,83160) britische Pfund, 140,00 (139,26) japanische Yen und 1,2235 (1,2234) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1282,00 (1277,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 29 680,00 (29 520,00) Euro.

Von

rtr

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