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02.01.2014

11:09 Uhr

Devisenhandel

Euro sackt ab, Yen ist Verlierer des Jahres

Der Euro verliert, Treiber könnte der jüngste Einkaufsmanagerindex sein. Später kommen Konjunkturdaten aus den USA hinzu. Der Yen steht trotz aktuell stabilem Kurs als Verlierer da: Mit einem Rekordverlust in 2013.

Konjunkturdaten treiben traditionell die Devisenkurse – aktuell wird der Greenback gestärkt. dpa

Konjunkturdaten treiben traditionell die Devisenkurse – aktuell wird der Greenback gestärkt.

FrankfurtDer Euro hat am Donnerstag gegenüber dem Dollar nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte bei 1,3730 Dollar 0,3 Prozent schwächer als am Vortag. Früher am Donnerstagmorgen bewegte sich der Kurs der Gemeinschaftswährung in einer vergleichsweise engen Handelsspanne und stand zeitweise bei 1,3750 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstag auf 1,3791 (Montag: 1,3783) Dollar festgelegt.

Für den Euroraum wurden die endgültigen Daten zum Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe für Dezember wie von Ökonomen prognostiziert auf dem vorläufigen Wert von 52,7 bestätigt. Am Nachmittag stehen dann entsprechende Stimmungsdaten aus den USA auf der Agenda, die Wechselkurse ebenfalls beeinflussen dürften. Volkswirte erwarten einer Bloomberg-Umfrage zufolge zudem, dass die Europäische Zentralbank auf ihrer Sitzung am 9. Januar den Leitzins nicht verändern wird.

„Jüngste Kommentare aus den Reihen der EZB signalisieren eine geringe Chance einer weiteren Zinssenkung in nächster Zeit”, sagt Mitul Kotecha, Leiter Devisenstrategie weltweit bei Credit Agricole Corporate & Investment Bank in Hongkong. „Vor diesem Hintergrund dürfte ein jeglicher kurzfristiger Rückgang beim Euro wohl begrenzt sein.”

Der Schweizer Franken war zum Euro bei 1,2303 Franken je Euro 0,3 Prozent schwächer. Zum Dollar büßte er 0,5 Prozent auf 89,62 Rappen ein.

Der Yen notierte zum Euro bei 144,71 Yen je Euro 0,3 Prozent fester. Gegenüber dem Dollar war der Yen kaum verändert bei 105,38 Yen je Dollar. Für das Jahr 2013 jedoch verzeichnete die japanische Devise gegenüber dem Greenback den größten Jahresverlust seit 1979. Auf dem Yen lasten die beispiellosen Stützungsmaßnahmen der japanischen Notenbank, um die Konjunktur anzukurbeln und die seit mehr als einem Jahrzehnt anhaltende Deflation zu beenden.

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