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10.04.2014

09:52 Uhr

Devisenhandel

Euro startet seitwärts

Enttäuschende Konjunkturdaten aus China, gedämpfte Erwartungen an die amerikanische Fed: Mehrere Faktoren wirken sich auf einen schwachen Dollar aus. Der japanische Yen hingegen steigt weiter.

Der Euro hat sich zum Handelsbeginn von den schwachen Impulsen aus USA und China wenig beeindruckt gezeigt. dpa

Der Euro hat sich zum Handelsbeginn von den schwachen Impulsen aus USA und China wenig beeindruckt gezeigt.

FrankfurtDer Euro hat sich am Donnerstag im frühen Geschäft bei 1,3839 Dollar nur wenig verändert und damit drei Tage mit Kursgewinnen zunächst beendet. Aus der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed vom 18. und 19. März geht hervor, dass einige Fed-Vertreter darauf verwiesen, dass die Median-Prognosen die Veränderungen bei den Erwartungen überbetonten.

„Der Dollar ist schwach”, sagte Koji Iwata, Devisenhändler bei der Mizuho Bank in New York. „Die Protokolle der Fed sind im Ton locker. Wir dachten, ein Zinsanstieg würde eher kommen, aber diese Erwartungen wurden gedämpft”.

Der Yen profitierte von den jüngsten Außenhandelsdaten aus China wo die Exporte im März gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent niedriger lagen. Die Importe sanken um 11,3 Prozent.

„Die Handelsdaten aus China sind überraschend und enttäuschend”, sagte Sean Callow, Devisenstratege bei Westpac Banking in Sydney. „Es sieht danach aus, dass der Yen davon als sicherer Hafen profitiert. Währungen, die sensibel auf Risiken reagieren, wie der 'Aussie' und der 'Kiwi', dürften vor einem Rückschlag stehen.“

Der Yen rückte zum Euro um 0,4 Prozent vor und notierte zuletzt bei 140,78 Yen je Euro. Zum Dollar verteuerte sich der Yen um 0,3 Prozent und notierte zuletzt bei 101,73 Yen je Dollar. Der australische Dollar verlor zum US-Dollar rund 0,3 Prozent, der neuseeländische Dollar war zum US-Dollar wenig verändert.

Der Schweizer Franken war bei 1,2184 zum Euro nahezu unverändert, zum Dollar gab der Franken 0,1 Prozent ab und notierte bei 88,05 Rappen je Dollar.

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