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13.04.2006

16:50 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Hinweise auf eine robuste US-Konjunktur haben den Eurokurs am Donnerstag unter der Marke von 1,21 Dollar gehalten. "Die neuen Wirtschaftsdaten stehen weiteren Zinserhöhungen in den USA nicht entgegen. Das hat den Euro belastet", sagte Devisenexperte Björn Bender von Helabatrust. Die Stimmung unter den amerikanischen Verbrauchern etwa hat sich im April trotz steigender Benzinpreise aufgehellt. Zudem stieg der Einzelhandelsumsatz im März stärker als erwartet.

Händler sprachen von einem insgesamt ruhigen Geschäft vor den Osterfeiertagen. "Nächste Woche kommen die wichtigeren Daten", begründete Bender die Zurückhaltung der Investoren. Mit besonderer Spannung wird an den Devisenmärkten das Sitzungsprotokoll der amerikanischen Notenbank erwartet. "Hiervon erhoffen sich viele Anleger einen Einblick in die weitere Zinsstrategie", sagte Bender. Steigende Leitzinsen machen den Dollar für Investoren attraktiver und stützen damit die US-Währung. Die US-Notenbank hatte den Leitzins zuletzt 15 Mal in Folge auf jetzt 4,75 Prozent angehoben.

Der Euro kostete am Nachmittag 1,2 085 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2094 (Mittwoch: 1,2 125) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8 269 (0,8 247) Euro. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6 903 (0,69 165) britische Pfund , 143,48 (143,22) japanische Yen und 1,5 705 (1,5 727) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 593,00 (597,25) Dollar gefixt.

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